Premiere
Weitere Termine
  • Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen | Musik von Wolfgang Amadeus Mozart | Libretto von Emanuel Schikaneder | Dialogfassung von Nora Krahl mit Arrangements / elektronischer Komposition von Arno Waschk
  • Infos

    Altersempfehlung

    ab 10 Jahren

    Mit Einführung

    30 Minuten vor Beginn der Vorstellung

    Spielort

    Großes Haus

    Sprache

    deutsch, mit Übertiteln

    Hör.Oper

    mit Audiodeskription am

    25.05.26
    Bargespräche

    nach der Vorstellung vom

    03.07.26
  • BEHIND THE SCENES
    Einblicke in die digitale Welt der „Zauberflöte“

    In Nora Krahls Neuinszenierung setzt das MiR.LAB verschiedene Digitaltechniken, Künstliche Intelligenz und interaktive Technologien ein, um der „Zauberflöte“ eine noch magischere Wirkung zu verleihen. „Behind the Scenes“ lädt Zuschauerinnen und Zuschauer sowie an Digitalkunst Interessierte von 10 bis 99 Jahren ein, auf der Bühne des Großen Hauses hinter die Kulissen zu schauen. Anschaulich und spielerisch wird dabei erklärt, wie die digitale Technik hinter der Inszenierung funktioniert – und die Teilnehmenden erhalten Gelegenheit, einzelne interaktive Elemente selbst auszuprobieren. 

    Termine: 30. Mai 2026 | 4. Juli 2026, jeweils 17.00 Uhr, Treffpunkt: Bühneneingang


    NACHGEFRAGT
    Hintergründe zu den im Stück verwendeten Digitaltechniken und der Inszenierung finden Sie hier im Interview mit Nora Krahl, der Regisseurin und Leiterin des MiR.LAB, sowie mit Barış Pekçağlıyan, dem Leiter des Digital-Arts-Teams.

    CYBERFLÖTE – DAS SPIEL ZUM STÜCK!
    Bei allen Vorstellungen können die Zuschauer*innen ab 60min vor Vorstellungsbeginn und während der Pause an einem Spieletisch mit 3D-gedruckten Figuren im Foyer „Die Cyberflöte“, das neue Computerspiel zur Opernaufführung spielen. Entwickelt wurde das interaktive Spiel in Workshops des MiR.LAB von Tong Geng und Game Designer Jan Schulten. Weitere Infos gibt’s hier.

  • Geschichte

    Was geschieht, wenn Große Oper und Computerspiel-Mechanismen in einer Märchenwelt aufeinandertreffen? Und was, wenn dort ganz selbstverständlich Machtspielchen und das Verbreiten eigenwilliger Wahrheiten gepflegt würden?

    Prinz Tamino hat ein neues Level erreicht. Im Auftrag der Königin der Nacht soll er die entführte Pamina aus den Fängen des Bösewichts Sarastro retten. Nichtsahnend gerät er in eine Welt voller Prüfungen, Magie sowie gegnerischer Kräfte. Mit Hilfe der Zauberflöte und begleitet von seinem eher unfreiwilligen Gefährten Papageno versucht er, sich in einem intoleranten System voller Bewährungsproben, Manipulation und politischer (Selbst-)Inszenierung zurechtzufinden – einem Spiel, dessen Regeln sich laufend ändern. Während Tamino immer neue Herausforderungen besteht, beginnt die eingesperrte Pamina aufzubegehren …

    Gemeinsam mit dem MiR.LAB, das neue Formen des Musiktheaters an der Schnittstelle von Teilhabe, Kunst und Digitaltechnik erforscht, präsentiert das MiR Mozarts „deutsche Oper“ als märchenhafte und dystopische Open-World-Simulation. In einem von historischen Gemälden und barocken Theaterkulissen inspirierten Bühnenbild mit interaktiven Screens und fantasievollen Kostümen entfaltet sich ein satirisches Spiel aus Wahrheitssuche, Selbstermächtigung und der Frage, wie man in einer komplexen Welt den eigenen moralischen Kompass findet. Perfekt für Opernneulinge, Gaming-Fans und alle, die den beliebten Klassiker neu entdecken möchten.

    Informationen zu möglichen sensiblen Inhalten und Triggerwarnungen finden Sie hier.

  • Mitwirkende

  • Programmheft

  • Video

    Die Zauberflöte - Trailer
  • Audio

  • Presse

    Was für ein immenser technischer Aufwand, was für eine grandiose Show auf der Bühne. Monitore, Animationen und Figuren, die in einer Schleife festhängen, ohne wirklich voranzukommen. Dem „Wolferl“ Mozart hätte es sicher gut gefallen, was Nora Krahl da mit seiner Zauberflöte gemacht hat. Auf den ersten Blick ist es grandioses Unterhaltungstheater. Schaut man jedoch genauer hin, haben Krahl und ihr Regieteam die Oper auseinandergenommen und überall Dinge gefunden, zu denen es eine Idee, eine Anmerkung oder bloß einen neuen Spaß gibt. Nora Krahl und ihr zahlenmäßig riesiges Regieteam haben für diese Zauberflöten-Produktion unheimlich viel an Hirnschmalz und vor allem überraschende technische Finessen investiert.
    (theater:pur)

    Ylva Sofia Stenberg überzeugt als Königin der Nacht mit präzise funkelnder „Rache“-Arie, während Philipp Kranjc als steingewordener Sarastro mit würdig grundiertem Bass souverän im Sattel sitzt – insbesondere in „O Isis und Osiris“. Johannes Klumpp hält die ausufernde Bilderfolge schließlich mit sattem Orchesterklang und kraftvollem Zugriff zusammen.
    (Concerti)

    Insgesamt erlebte das Publikum bei der Premiere am Samstag nicht nur eine satirisch-witzige, sondern auch eine bildgewaltige, anspielungsreiche und in der Summe sehr unterhaltsame Produktion.
    (Ruhrnachrichten)

    Johannes Klumpp servierte mit der Neuen Philharmonie Westfalen einen durchsichtig-schlanken Mozart in sängerfreundlichen Tempi. Khanyiso Gwenxane bot den als Märchenprinz kostümierten Tamino leidenschaftlich und mit fast schon zu viel Inbrunst, wenngleich er damit in seiner Bildnisarie die drei um ihn herumwuselnden Dirigenten beeindruckte. Heejin Kim als von ihm begehrte Pamina, optisch einem Gemälde Caspar David Friedrichs entsprungen, setzte ihre Stimme dagegen durchweg subtil und berückend ein.
    (Recklinghäuser Zeitung)

    Überragend schließlich: Heejin Kims Pamina, deren Stimme über das Mädchenhafte hinaus die große Tragödie einer Zerrissenen anrührend porträtiert.
    (WAZ)

    Einen bleibenden Eindruck hinterlassen zudem Rebecca Davis, Lina Edlin und Almuth Herbst. Sie verkörpern statt der gewohnten drei Damen drei Dirigenten in Form von Herbert von Karajan, Otto Klemperer und Karl Böhm – eine Regieidee, die sehr gut aufgeht.
    (Der Opernfreund)

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