Premiere
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  • UA 1996
  • Geschichte

    Es sind Songs über Mord und Totschlag, Balladen über unfreiwillige Opfer und unvergessene Täter*innen, die Zeugnis geben zu Tatmotiven wie Affekt, Leidenschaft, Eifersucht oder Rache. 64 Leichen versammeln sich auf dem Album „Murder Ballads“ von Nick Cave and the Bad Seeds aus dem Jahr 1996, das zwischen schwarzem Humor und Mörderfantasien pendelt. Opfer und Täter*innen kommen in den Songs zu Wort, deren Schicksale über mündliche Überlieferungen von Generation zu Generation weitergetragen wurden. Ihre Vertonung krönte Caves Erfolg, zählt die Platte bis heute als die erfolgreichste des Künstlers. Doch wer sind die Figuren hinter den Geschichten?

    Ein Fall bringt ihre Perspektiven zum Vorschein, denn Kommissarin Louise und ihr Kollege Schnabeltier sind aufgefordert, ein mysteriöses Verbrechen zu lösen. Doch auf das eine folgt sobald das nächste Vergehen, und so spinnen sich die grausamen Geschichten immer weiter. Findet sich überhaupt noch eine friedliche Oase zwischen all dem Horror? Mit Hilfe von Puppenspiel, Tanz und Live-Musik entsteht eine Träumerei, in der Gelsenkirchen plötzlich zu Australien und die tradierten Geschichten zur Realität werden. Mit „Death is Not the End“ beschwört das Helmi Puppentheater aus Berlin in einer Wüsten- und Sumpflandschaft alte Geister zum Leben und spürt Verbrechen und Unglücksfälle aus der Welt, der Nachbarschaft und dem Ruhrgebiet auf.

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