Das schlaue Füchslein-173a82
Premiere
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  • Nach der Geschichte von Rudolf Těsnohlídek | UA 1924 | in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • Geschichte

    Der Kreislauf der Natur ist unaufhaltsam. Jedes Blatt erstrahlt in Smaragdgrün, um später zu verwelken und den Boden zu bereiten für neues Leben. Der tschechische Komponist Leoš Janáček liebte die Natur und ihre Klänge. In seiner Oper „Das schlaue Füchslein“ hört man in der Musik lautmalerisch die Grillen zirpen, die Hühner gackern und die Füchse winseln. Aus einem Comicstreifen in der Tageszeitung ließ sich der mährische Komponist zu einer eigentümlichen und atmosphärischen Oper über das Leben einer Füchsin im Wald inspirieren. Als Junges wird sie vom Förster an seinen Hof verschleppt. Nach einer kurzen Zeit in Gefangenschaft gelingt ihr beim Versuch, alle Hoftiere zu einer Revolution anzustacheln, die Flucht. Nach einem erfüllten Leben in Freiheit bereitet sie ihre eigenen Jungen auf die Gefahren der Welt vor, bis sie sich schließlich dem Kreislauf der Natur beugt. In der Menschenwelt stehen ihr ein frustrierter Förster und andere Dorfbewohner*innen gegenüber, die durch die Natur ihr eigenes Leben reflektieren.

    Neben einer opulenten Wald- und Tierwelt zeichnet Janáček eine tiefsinnige und witzige Karikatur der Menschen. In grandios überwältigender Musik gibt es keine Moral am Ende der Geschichte. Gut und Böse sind der Füchsin fern. Stattdessen ist „Das schlaue Füchslein“ ein Panorama des Lebens, inszeniert von Michael Schulz. Der renommierte Bariton Johannes Martin Kränzle übernimmt die Rolle des Försters.

  • Mitwirkende
  • Partner

    Mit freundlicher Unterstützung des Förderverein Musiktheater im Revier.