Infos
Auch in dieser Saison ermöglichen wir mithilfe von Audiodeskriptionen und Tastführungen Blinden und Menschen mit Seheinschränkungen ein besonderes Opernerlebnis. Bitte beachten Sie, dass die HÖR.OPER zwei Stunden vor der jeweiligen Vorstellung startet.
Für weitere Fragen zum Programm steht Ihnen unser Dramaturgie-Team unter Tel.: 0209.4097-162 gern zur Verfügung.
Hör.Oper Termine 25.26
Hello, Dolly! – Musical von Jerry Herman
Sonntag, 26. April 2026, 16.00 UhrDie Zauberflöte – Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Pfingstmontag, 25. Mai 2026, 14.00 UhrMusiktheater mit integrierter künstlerischer Audiodeskription
Ghost Me, If You Can - Musikalische Stückentwicklung von sticky fragments und dem MiR.LAB
Termine
28. März um 19:00 Uhr, Uraufführung
11. April um 19:00 Uhr, mit Publikumsgespräch im Anschluss
02. Mai um 19:00 Uhr
10. Juni um 10:00 Uhr
11. Juni um 10:00 Uhr
24. Juni um 10:00 Uhr
25. Juni um 19:30 UhrFür diese Produktion findet je 30 Minuten vor Beginn eine Tastführung auf der Bühne statt. Weitere Informationen finden Sie unter mir.ruhr/ghost
Geschichte
Was ist die Hör.Oper?
Die Hör.Oper bietet Audiodeskription zu ausgewählten Aufführungen des MiR. Sie wird von einem Team aus Blinden und Sehenden für die entsprechende Aufführung erstellt und live eingesprochen. Ein Vorprogramm „Sinnesreise“ macht mit Kostümen und Bühne bekannt und rundet das Angebot ab. Die Audiodeskription kann an jedem frei wählbaren Platz im Zuschauerraum empfangen werden.
An wen richtet sich die Hör.Oper?
Das Angebot richtet sich an blinde und sehbehinderte Besucher und deren Begleitung.
Worin besteht das Angebot?
Das Angebot bietet einen umfassenden Operngenuss, da das Bühnengeschehen über Kopfhörer detailliert beschrieben wird, ohne den musikalischen Genuss zu beeinträchtigen. Zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn findet das 60-minütige Vorprogramm „Sinnesreise“ statt, in dem Kostüme und Requisiten ertastet werden und bei einer Führung der Bühnenraum in seiner Dimension und seinen Materialien erfahrbar wird. Anschließend gibt es eine Einführung in das jeweilige Stück.
Was kostet die Hör.Oper?
Für die Audiodeskription, das Audio-Gerät und das Vorprogramm entstehen keine Extrakosten. Sie bezahlen den regulären Kassenpreis.
Inhaber*innen eines Schwerbehinderten-Ausweises (GdB ab 70%) erhalten 50% Ermäßigung auf den Kartenpreis. Dieses Angebot gilt auch für die Begleitung von Schwerbehinderten, deren Ausweis mit einem „B“ gekennzeichnet ist.Wie reserviere ich Karten?
Eine Kartenreservierung an der Theaterkasse ist notwendig! Für Hör.Oper-Kunden ist zu den genannten Terminen ein Platzkontingent eingerichtet. Karten erhalten Sie an der Theaterkasse, Telefon 0209.4097-200. Bitte geben Sie bei der Reservierung an, dass Sie an der Hör.Oper teilnehmen und ob Sie zum Vorprogramm kommen möchten. Rollstuhlfahrer*innen und gehbehinderten Besucher*innen stehen barrierefrei zugängliche Plätze und Aufzüge zur Verfügung. Auch die Mitnahme eines Blindenhundes wird ermöglicht. In beiden Fällen sind spezielle Reservierungen notwendig, die schon beim Kartenkauf an der Theaterkasse vorgenommen werden müssen.
Wo informiere ich mich über das Angebot?
Auskünfte zu Terminen, Eintrittspreisen, Kartenverfügbarkeit und Reservierungen erteilt die Theaterkasse Telefon 0209.4097-200. Für weitere Fragen zum Programm steht Ihnen unser Dramaturgie-Team unter Tel.: 0209.4097-103 gern zur Verfügung.
In den Medien
2019 entstand, gefördert von der Brost-Stiftung, ein Dokumentarfilm zur Hör.Oper
Buch und Regie: Axel Fuhrmann
Bildgestaltung, Schnitt & Mischung: James Chan-A-Sue
Ton: Ulf Rabeneck, Marco Brinkmann
Redaktionsteam: Silvie Ebelt, Margret Gajewski, Ingrid Rosenbaum, Diana Merten, Norbert Raestrup
Kostümassistenz: Hedi Mohr
Dramaturgie: Stephan SteinmetzVideo
- Dokumentarfilm zur Hör.Oper - ohne Audiodeskription
- Dokumentarfilm zur Hör.Oper - mit Audiodeskription
- Hör.Oper - Trailer
Presse
03.07.2015Sehend auf Zeit
Ruhr-Nachrichten / Daniele Giustolisi02.09.2017Operngenuss mit Hand und Ohr
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Kultur) / Maria Eckardt14.01.2014Hinter die Kulissen
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Regional) / Kerstin HalstenbachPartner
Gefördert vom Freundeskreis Musiktheater im Revier (fmt)
