Premiere
Weitere Termine
  • Mit Musik von Victoria Stellpflug
  • Infos

    Altersempfehlung

    ab 14 Jahren

    Spielort

    Kleines Haus

    Sprache

    deutsch und englisch

    Bargespräche

    nach der Vorstellung vom

    11.04.26
  • Mit integrierter kreativer Audiodeskription in deutscher Lautsprache.

    Barrierearme Informationen für Sie zum Download:
    - Informationsblatt zur Aufführung
    - Anreise zum Musiktheater im Revier
    - Ortsbeschreibung Kleines Haus

  • Geschichte

    Willkommen in den digitalen Zwischenräumen! Ein Geist führt zwei verlorene Seelen durch das unendliche Datenlabyrinth ihrer Smartphones. Dort stapeln sich Ordner voller Familienfotos, hier ploppen Katzenvideos auf, aus dem Fenster flattern die neuesten Fake News rein und hinter der Tür brodeln Trolle und Trojaner. Wie soll man sich denn da noch zurechtfinden? Wohin mit all den Daten? Und wie kommt man wieder raus? In einer rasanten Abenteuerreise versuchen ein Teenager und ein Elternteil im Chaos der Sozialen Medien wieder zueinander zu finden. Das zeitgenössische Musiktheater „Ghost Me, If You Can“ für drei Sänger*innen wurde vom Physical-Theatre-Kollektiv sticky fragments gemeinsam mit Schüler*innen und einer Senior*innengruppe entwickelt.

    Getragen von rhythmischen Beats und Popballaden der Komponistin Victoria Stellpflug fliegen Ghost, Parent und Teen immer tiefer in eine bunte Abenteuerwelt aus Pixeln und Memes.

    Informationen zu möglichen sensiblen Inhalten und Triggerwarnungen finden Sie hier.

  • Mitwirkende

  • Video

    Ghost me, if you can - Audio Trailer
  • Presse

    „‘Ghost Me If You Can‘ ist aktuelles Musiktheater, für Jugendlich wie für Erwachsene unterhaltsam und musikalisch sehr gelungen.“
    WDR3 Tonart 

    „Bei der Darstellung der unterschiedlichen digitalen Realitäten von Teen und Parent zeigt sich Liebe zu Details, die ein Schmunzeln hinterlassen. Zum Beispiel auf dem monotonen grauen Mauerdesktop des ordnungswütigen Parent, der mit Ordnern wie „Elster 2023“ oder „Teen 14-16“ versehen ist, und vor dessen Hintergrund Parent akribisch versucht, mit grauen Würfeln sein Leben zu ordnen. Teens quietschbunter „infinite Scroll“ Bildschirm hingegen wirkt auf den ersten Blick wie ein Mix aus Kreativkiste und Spielcasino und lässt sie wie eine Puppe an Aufmerksamkeitsfäden tanzen.“
    Die junge Bühne 

    „Hier beginnt auch ein unterhaltsames Spiel mit Zitaten aus der Literatur und der Musikgeschichte, die spontanes Kichern im Publikum erzeugen. Frech bekennt der Ghost seine mephistophelische Herkunft nach Goethes Faust als „Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft“, stilecht mit Kopfhaube „aus reiner Seide“. Eigentlich will er schlichten, die Generationen versöhnen, doch der Strudel des allgegenwärtigen Internets, umgesetzt hier in beeindruckenden Lichtkompositionen, zieht alle gnadenlos mit sich.“
    WAZ

  • Partner

    Die Stückentwicklung entsteht im Auftrag des MiR.LAB vom Musiktheater im Revier. Sie wird gefördert durch den Förderverein Musiktheater im Revier e.V. (fmt) und die Herbert Funke-Stiftung. Teile des Stücktextes entstanden in Kooperation mit Schüler*innen der Focus-Schule LWL Förderschule - Förderschwerpunkt Sehen, der Gesamtschule Erle sowie Senior*innen der Gruppe „Diskurs und Daddeln”.