- Originallibretto von Sofi Oksanen | Mehrsprachiges Libretto von Aleksi Barrière | UA 2021 | mit deutschen Übertiteln
Infos
Deutsche ErstaufführungMit Einführung30 Minuten vor Beginn der Vorstellung
SpielortGroßes Haus
Sprachein mehreren Sprachen, dt. Übertitel
Der gefeierte Opern-Thriller erstmals in Deutschland!
Geschichte
Ein topaktuelles und doch zeitloses Thema, packend und spannend verpackt in eine rasante Mischung aus zeitgenössischem Musiktheater, Schauspiel und antiker Tragödie – in der nur 105 Minuten kurzen Oper „Innocence“ offenbart sich erst nach und nach das wahre Drama:
Über der Hochzeit einer internationalen Familie in Helsinki schwebt ein dunkles Geheimnis: Der Braut wurde verschwiegen, was die Familie ihres Bräutigams zehn Jahre zuvor nachhaltig erschüttert hat. Denn dessen Bruder hat damals einen Amoklauf an der internationalen Schule verübt, die beide Brüder besuchten. Auch ein Jahrzehnt später lässt niemanden der Überlebenden, der Angehörigen des Täters und der Hinterbliebenen der Opfer die Frage los, was sie hätten anders machen müssen. „Innocence“ befasst sich mit dem Trauma, der Trauer, der Wut und der Hilflosigkeit jener Menschen. Ohne den Täter je aus seiner Verantwortung zu entlassen, wird das komplexe Gemenge von Ursachen und Zusammenhängen – von Mobbing, Missbrauch – entfaltet, die schließlich in einer Bluttat endeten. Dabei werden durchaus auch Fragen aufgeworfen, wie wir als Gesellschaft künftig derlei Gewaltausbrüchen vorbeugen, aber auch wie wir im Nachhinein mit Betroffenen umgehen und womöglich zu einem Zustand der Unschuld („Innocence“) zurückfinden können.
Mitwirkende
Leitung
- Musikalische LeitungValtteri Rauhalammi
- InszenierungElisabeth Stöppler
- BühneInes Nadler
- KostümeFrank Lichtenberg
- LichtPatrick Fuchs
- TonJörg Debbert
- Einstudierung Chorwerk RuhrSebastian Breuing
- DramaturgieLarissa Wieczorek
Besetzung
- Kellnerin (Tereza)Hanna Dóra Sturludóttir
- Die Braut (Stela)Margot Genet
- Die Schwiegermutter (Patricia)Katherine Allen
- Der Bräutigam (Tuomas)Khanyiso Gwenxane
- Der Schwiegervater (Henrik)Benedict Nelson
- Der PriesterPhilipp Kranjc
- Die Lehrerin (Cecilia)Anke Sieloff
- Schülerin 1 (Markéta)Erika Hammarberg
- Schülerin 2 (Lilly)Bele Kumberger
- Schülerin 3 (Iris)Elisa Marcelle Berrod
- Schüler 4 (Anton)Sebastian Schiller
- Schüler 5 (Jerónimo)Pablo Antonio Alvarado Mejìa
- Schülerin 6 (Alexia)Danai Simantiri
Ensembles
- Neue Philharmonie WestfalenMiR StatisterieChorwerk Ruhr
Programmheft
Video
- Innocence - Trailer (Video: Gábor Hollós)
- Innocence - Interview mit Regisseurin Elisabeth Stöppler
- Einführung zu "Innocence" mit Aleksi Barrière und Larissa Wieczorek
Audio
Presse
30.09.2024Partitur der 1000 Farben – Gelsenkirchen feiert "Innocence"
Der Opernfreund / Pedro Obiera29.09.2024Wer ist ohne Schuld?
Die Deutsche Bühne / Guido Krawinkel30.09.2024Amoklauf in der Premiere von „Innocence“
Ruhr-Nachrichten / Klaus Stübler03.12.2024Fassungslos eindrücklich – Stöppler setzt die deutsche Erstaufführung von Saariahos „Innocence“ brillant um
Klassikfavori / Sabine Weber29.09.2024MiR sticht „große“ Häuser aus
halloherne.de / Pitt Hermann30.09.2024Begeisterung nach beklemmender Stille
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Kultur) / Anke Demirsoy04.12.2024Unfassbares fassen
VAN Magazin / Albrecht SelgeDownloads
Partner
Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat. Gefördert im Rahmen von Fonds Neues Musiktheater 2022. "Innocence" ist eine Kooperation mit dem CHORWERK RUHR und eine Koproduktion mit der Oper Leipzig. Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Musiktheater im Revier. In Kooperation mit dem Komponistinnenfestival „her:voice“ der Theater und Philharmonie Essen (TUP).
Premiere