Wiederaufnahme
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  • Libretto von Ulf Schmidt | Nach dem Buch von Otfried Preussler
  • Geschichte

    Die Mühle in Schwarzkollm ist eine Zuflucht für alle Waisen, die der Dreißigjährige Krieg hinterlassen hat. Der Meister lockt neue Gesellen nicht nur mit dem Versprechen auf ein warmes Bett und einen vollen Bauch. In der schwarzen Mühle lernen sie auch eine geheimnisvolle Macht zu beherrschen. Obwohl die Menschen in den umliegenden Dörfern die Mühle fürchten, folgt der Waisenjunge Krabat den Rufen des Meisters und reiht sich bei den Müllerburschen ein. Bald merkt er, dass sie nicht nur mit ihrer harten Arbeit, sondern auch mit ihrem Leben für die Annehmlichkeiten der Zauberkunst bezahlen müssen. Nur ein unbekannter Freund und eine unmögliche Liebe können Krabat helfen.

    Das vermeintliche Kinderbuch sucht in seiner Vielschichtigkeit und atmosphärischen Dichte seinesgleichen. Otfried Preußler verarbeitete in „Krabat“ nicht nur eine sorbische Sage. Als Zeitzeuge des Zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus beschreibt er in seinem Roman auch, wie sich Menschen in einem System der Unterdrückung verändern können. Nach dem Erfolg der Steampunk-Oper „Klein Zaches genannt Zinnober“ vertonte die Band Coppelius die Preußler-Vorlage gemeinsam mit dem Komponistenkollektiv Himmelfahrt Scores. Mit „Krabat“ präsentiert das MiR eine neue Form des Musiktheaters und eine ungewöhnliche Verbindung zwischen Rock und Oper.

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  • Pressestimmen
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    Krabat - Trailer
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