Drei Männer-845de1
Premiere
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  • Musik von Thomas Pigor, Konrad Koselleck, Benedikt Eichhorn und Christoph Israel | UA 2019 | in deutscher Sprache
  • Infos

    Orchestration von Konrad Koselleck | Kreative Mitentwicklung: Michael Alexander Rinz | Ein Auftragswerk des Staatstheaters am Gärtnerplatz München

  • Geschichte

    Tobler will‘s wissen. Verkleidet als „kleiner Mann“, macht der Großindustrielle Urlaub in einem Grand Hôtel in den Alpen. Das Personal ist vorgewarnt, verwechselt aber den als arm Getarnten mit dem tatsächlich armen Fritz Hagedorn. Hagedorn landet in der Suite, Tobler in der Abstellkammer. Sie werden Freunde und mit Toblers Diener Kesselhuth im Schlepptau macht das Trio dem Hotelpersonal die Hölle heiß. Bis Toblers Tochter Hilde auftaucht, um ihrem Vater die Flausen aus dem Kopf zu treiben. Da betritt der Junggeselle Hagedorn ihr Sichtfeld.

    Unter dem Mantel der Gewitztheit wusste Erich Kästner subtil den komplexen Zeitgeist einzufangen. Kurz nach der Machtergreifung durch die NSDAP schreibt er eine Verwechslungskomödie. Nur unter einem Pseudonym kann er sie veröffentlichen. Wenige Jahre später werden die Verfilmungen große Erfolge, sogar in Hollywood. Kästner stellt mit einer unnachahmlichen Leichtigkeit die Heuchelei der Menschen zur Schau, lässt aber auch das Liebespotential der Geschichte nicht ungenutzt. Dem Autorenteam um Thomas Pigor gelingt es, diese Leichtigkeit auch in die Musik zu übersetzen. Reminiszenzen an bunte Revuen der 1920er- und 30er-Jahre werden mit Swing-, Jazz- und Volksmusik verfeinert. Die Show voller fantastischer Ohrwürmer inszeniert Sandra Wissmann mit Joachim G. Maaß, Sebastian Schiller und Mark Weigel als Trio Infernale.

  • Mitwirkende