Demetra-8de126
Premiere
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  • Geschichte

    Erde – das Element mit zwei Bedeutungen. Wie ein Fieberthermometer verweist ein trockener, ausgelaugter Boden darauf, dass der ganze Planet aus dem Gleichgewicht geraten ist. Er brennt – und schenkt den Menschen doch das Leben. Wo er Wasser und Nährstoffe bindet und gepflegt wird, wachsen nicht nur Pflanzen, sondern auch Wirtschaft und Wohlstand. „Demetra“ beleuchtet den Reichtum des Lebens aus der Erde zwischen Lebensmittelverschwendung und Hungersnöten.

    Glaubt man dem Mythos, hörte die olympische Fruchtbarkeitsgöttin Demeter vor Trauer über die Entführung ihrer Tochter Persephone nicht nur auf zu essen: Sie stoppte auch alle Tiere und Pflanzen in ihrem Wachstum. Mit dieser globalen Krise erreichte sie, dass Persephone freigelassen wurde und das Leben auf der Erde wieder blühte. Demeter gilt auch als Muttergöttin und lädt dazu ein, Bilder und Lebensrealitäten von Müttern zu beleuchten. Ein dankbares Feld für Choreografin Anat Oz, die in ihren Arbeiten verborgene Wahrheiten und Winkel menschlicher Beziehungen erforscht. Frank Fannar Pedersen kreiert neben Auftragswerken für Tanzcompanien und Festivals auch Installationen und Parcours, die sich mit der Landschaft eines bestimmten Ortes auseinandersetzen. Ein starkes Duo für die zarte Pflanze „Demetra“.

  • Mitwirkende