Premiere
  • Libretto von Karl Haffner und Richard Genée | Fassung für Salonensemble von Franz Wittenbrink
  • Geschichte
    Es geht doch nichts über ein wasserdichtes Alibi! Gabriel Eisenstein muss wegen Beamtenbeleidigung für eine Weile ins Gefängnis. Davor will Gabriel aber ohne Wissen seiner Gattin noch zügellos feiern, und was wäre ein besseres Alibi für ein ausschweifendes Fest als eine zu verbüßende Haftstrafe? Rosalinde Eisenstein kann es kaum erwarten, den Gatten zu verabschieden, denn endlich hat sie freie Bahn, um in aller Ruhe ihren Liebhaber Alfred zu empfangen. Auch das Dienstmädchen Adele braucht dringend einen freien Abend und lässt sich zur angeblichen Pflege einer kranken Tante beurlauben. So scheint allen geholfen, doch die erste Überraschung lässt nicht lange auf sich warten. Kaum dass Gabriel weg und Alfred da ist, kommt der Gefängnisdirektor Frank, um den Delinquenten abzuholen. Was hilft es – Alfred muss so tun, als sei er Gabriel und sich tränenreich von Rosalinde verabschieden. Traurig bleibt an diesem Abend sonst keiner, denn beim Maskenball des Prinzen Orlofsky treffen sich alle wieder. Gabriel als „Marquis Renard“, Rosalinde als unbekannte ungarische Gräfin und Adele als „Künstlerin“ Olga. Gabriel ist so sehr in Festlaune, dass er seine Frau nicht erkennt und sich unsterblich in die ungarische Gräfin verliebt. Als er nach durchzechter Nacht im Gefängnis erscheint, muss er feststellen, dass schon ein Delinquent seines Namens dort einsitzt.
  • Mitwirkende
  • Video
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