Sinfoniekonzert-16c998
  • Wassermusik
  • Geschichte

    Wasser ist das Element des Lebens – und das bewegte Spiel der Wellen hat auch viele Komponisten inspiriert. Die französischen Impressionisten waren fasziniert vom Reflex des Lichts und dem Geräusch von Wind und Wogen – zu bestaunen in den ozeanischen Klangfarben von Debussys „La mer“. Die Fahrt eines „Boots auf dem Ozean“ schildert Maurice Ravel mit rauschenden Arabesken. Auf eine Kreuzfahrt im Mittelmeer nimmt uns Jacques Iberts „Escales“ („Anlaufhäfen“) mit. Stationen der Seereise sind Palermo, Tunesien und Valencia. Die Raffinesse dieser Klangwelt verband Anatoli Ljadow in der geheimnisvoll glitzernden Miniatur „Der verzauberte See“ mit russischen Märchenmotiven.

    Das Meer als Seelenspiegel der Lebensstürme – dieses Sinnbild war vor allem im Barock sehr beliebt. Antonio Vivaldi lässt in seinem virtuosen Flötenkonzert „La tempesta di mare“ die Elemente mächtig aufrauschen. Tōru Takemitsu wurde zu „I Hear the Water Dreaming“ von einem Mythos der australischen Aborigines angeregt. Aus Australien stammt auch die Flötistin Ana de la Vega, die mit ihrem „in allen Lagen samtweichen, dunkel timbrierten, schlanken und flexiblen Ton“ (Fono Forum) Furore macht. Simon Gaudenz ist GMD der Jenaer Philharmonie.


    MAURICE RAVEL (1875 - 1937)
    „UNE BARQUE SUR L’OCÉAN“ AUS „MIROIRS“

    ANTONIO VIVALDI (1678 - 1741)
    KONZERT FÜR FLÖTE, STREICHER UND BASSO CONTINUO F-DUR
    OP. 10 NR. 1 RV 433 „LA TEMPESTA DI MARE“

    TORU TAKEMITSU (1930 - 1996)
    „I HEAR THE WATER DREAMING“ FÜR FLÖTE UND ORCHESTER

    JACQUES IBERT (1890 - 1962)
    ESCALES

    ANATOLI LJADOW (1855 - 1914)
    DER VERZAUBERTE SEE OP. 62

    CLAUDE DEBUSSY (1862 - 1918)
    „LA MER“, DREI SINFONISCHE SKIZZEN FÜR ORCHESTER


  • Mitwirkende