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  • Infos

    Musikgenuss am wohl schönsten Ort Gelsenkirchens: Im Oberfoyer des Großen Hauses beweisen Musiker*innen der Neuen Philharmonie Westfalen, welch großartige Fähigkeiten als Kammermusiker*innen in ihnen stecken. Unter den blauen Schwammreliefs von Yves Klein präsentieren sie in wechselnden Formationen bekannte wie unbekannte Werke der Kammermusik-Literatur quer durch die Jahrhunderte.

  • Geschichte

    Den ersten Sonntag im Februar gestaltet das „Hans Sachs Ensemble“ mit gleich drei Streichtrios, die von Deutschland über Österreich bis nach Ungarn führen. Mit Bachs „Goldberg-Variationen“ bringen die drei Streicher*innen einen Klassiker des Barock zu Gehör, der in seiner melodischen Vielfalt die Musiktradition von Frankreich, Italien und Deutschland erlebbar macht. Der Ungar Zoltán Kodály komponierte sein „Intermezzo für Streichtrio“ im Alter von 23 Jahren. Das Werk versprüht Leichtigkeit. Ganz andere Töne erzeugte Anton
    Webern, der als Schüler von Arnold Schönberg in seinem Werk „Streichtrio Op. 20“ die Gesetze der Musik und damit auch ihres Erlebens auf den Kopf stellt

    ZOLTÁN KODÁLY (1882 - 1967)
    INTERMEZZO FÜR STREICHTRIO

    ANTON WEBERN (1883 - 1945)
    STREICHTRIO OP. 20

    JOHANN SEBASTIAN BACH (1685 - 1750)
    GOLDBERG-VARIATIONEN BWV 988 (ARR. FÜR STREICHTRIO)