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  • "Very British" - Mit Werken von G. Donizetti, E. Elgar und R. V. Williams
  • Geschichte

    Wir trotzen dem Brexit und holen uns ein Stück England ins Revier. Edward Elgar hielt sein Cellokonzert für „ein wirklich großes Werk – und ich glaube, gut und lebendig“. Wirklich durchsetzen konnte es sich allerdings erst in den 1960er-Jahren durch die legendäre Cellistin Jacqueline du Pré. Seitdem zählt es zu den absoluten Standardwerken für das Instrument. Der deutsche Cellovirtuose Maximilian Hornung musizierte mit so renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra und dem Tonhalle-Orchester Zürich.

    Eine Generation jünger als Elgar war Ralph Vaughan Williams. Seine großartige „London Symphony“ von 1914 taucht ein in die Atmosphäre der Hauptstadt. Ein Italiener hat sich ins Programm geschmuggelt: Mit „Roberto Devereux“ zollte Gaetano Donizetti dem Shakespeare-Zeitalter und der Hymne „God save the Queen“ Tribut. Von britischer Blässe jedoch keine Spur in dieser glutvollen Belcanto-Oper um Macht und Liebe am englischen Hof.


    Programm

    Gaetano Donizetti (1797 - 1848)
    Ouvertüre zu „Roberto Devereux“

    Edward Elgar (1857 - 1934)
    Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85

    Ralph Vaughan Williams (1872 - 1958)
    Sinfonie Nr. 2 G-Dur „A London Symphony“

  • Mitwirkende
    • Leitung

    • Musikalische LeitungRasmus Baumann
    • Besetzung

    • Violoncello
      Maximilian Hornung