2020.21 Detail-Default-f7fd7d
  • mit der Neuen Philharmonie Westfalen im Hans-Sachs-Haus
  • Geschichte

    Mozart genoss das Leben, aber er lebte auch im ständigen Bewusstsein der Vergänglichkeit. „Ich lege mich nie zu Bette ohne zu bedenken, daß ich vielleicht, so jung als ich bin, den andern Tag nicht mehr seyn werde“, schrieb er an seinen Vater. Mozarts dunkle „Maurerische Trauermusik“ entstand zum Begräbnis zweier Freimaurer. Der nobel-herbstliche Klang der Bratsche ist wie geschaffen für den Ausdruck von Trauer. Eric Quirante Kneba, Solo-Bratscher der NPW, stellt zwei großartige Werke vor: Paul Hindemith reagierte mit seiner „Trauermusik“ auf den Tod des englischen Königs Georg V. Barocke Reminiszenzen und ein Choral schließen diese bewegende Meditation ab. Auch Benjamin Britten griff auf Vorbilder aus der Alten Musik zurück: die „Lachrymae“ (Tränen) von John Dowland. Englische Schwermut verströmt ebenfalls Edward Elgars Miniatur „Sospiri“ (Seufzer).


    Programm

    Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
    Maurerische Trauermusik c-moll KV 477

    Paul Hindemith (1895 - 1963)
    Trauermusik für Viola und Streichorchester

    Edward Elgar (1857 - 1934)
    Sospiri op. 70

    Benjamin Britten (1913 - 1976)
    Lachrymae op. 48

    Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
    Sinfonie Nr. 25 g-moll KV 183

  • Mitwirkende
    • Leitung

    • Musikalische LeitungRasmus Baumann
    • Besetzung

    • Viola
      Eric Quirante Kneba