MiR Alternativ 2000x500

MiR.Alternativ

Eine Video Sammlung



A Hand of Bridge – Kurzoper von Samuel Barber

Viel Vergnügen bei unserer Videopremiere von "A Hand of Bridge"! Samuel Barbers Kurzoper wird von vier Sänger*innen des Opernstudios NRW gesungen und bildet für sie den Abschluss der Spielzeit 19.20.

Zwei Ehepaare, Sally und Bill, Geraldine und David, versinken bei ihren allabendlichen Kartenspiel in Gedanken. Da Bill den ersten Teil der Partie „Bridge“ gewinnt, muss seine Frau Sally zum Dummy werden – eine undankbare Position, bei der sie nur noch zusehen kann, wie mit ihren Karten gespielt wird. Für sie ist die Situation eine Einladung, in Tagträumereien abzudriften. Sie denkt an den Pfauenfedernhut, den sie neulich in einem Schaufenster gesehen hat und ist so versessen auf diesen Gegenstand, dass dieser Gedanke ihr im Spiel immer wieder kommt. Ihr Mann Bill hat derweil Angst, dass seine Frau ihm in Wirklichkeit Signale sendet, dass sie von seiner Affäre mit einer Frau namens Cymbaline weiß. Cymbaline verkörpert für ihn die sexuelle Erfüllung, doch er weiß, dass sie viele Männer neben ihm hat. Geraldine fällt Bills Geistesabwesenheit auf, auch weil er nicht mehr ihren Fuß unterm Tisch sucht. Geraldine hat sich von der Affäre aber längst gelöst und sucht nach bedingungsloser Liebe. Jetzt, da sie endlich gelernt hat, ihre Mutter zu lieben, liegt diese im Sterben. Von ihrem Sohn und ihrem börsenbesessenen Mann erwartet sie diese Liebe nicht. David ist dagegen in Machtfantasien versunken. Er beneidet seinen Chef, Mr. Pritchett, um den Reichtum und die Macht, die damit einhergeht. Er sieht sich selbst als Sultan von Amerika mit allerlei Untertanen, die ihm jeden auch noch so perversen Wunsch erfüllen. Aber wie sie alle kommt auch er am Ende zu dem Schluss, dass sich an seinem Leben wohl nichts ändern wird und sie jeden Abend gemeinsam „Bridge“ spielen werden.



Mit

Musikalische Leitung Robin Phillips Regie Tanyel Sahika Bakir Bühne, Kostüm & Video Julieth Villada Mit Daegyun Jeong, Wendy Krikken, Adam Temple-Smith, Etienne Walch

Full Body – MiR Dance Company

Bereits im April beeindruckte die MiR Dance Company mit dem ersten Video „ONE BODY“ das Online-Publikum. Nach der Fortsetzung mit „TWO BODIES“ hat sich das Warten auf den letzten Teil der Trilogie gelohnt.



„Es war der 12. März, als uns die Nachricht erreichte, dass wir untereinander keinerlei Körperkontakt mehr haben können. Von diesem Moment an waren wir alle zu Hause isoliert; und in der Hoffnung, dass die Normalität wieder zurückkehren werde, zwängten wir unsere Körper mit derselben Frustration in die Küche oder ins Wohnzimmer. Unser Wunsch ist es, bald wieder gemeinsam zurück zu sein, uns wieder berühren zu können und eine Körpereinheit zu bilden, durch die derselbe Puls fließt. Das ist es, was wir gemeinsam tun, das ist unsere reine Energie, das sind wir: die MiR Dance Company. Die Videos folgen der Entwicklung dieses Zeitraums: loslösen, erreichen und wieder werden. Ein großer Dank der Company und des gesamten Musiktheaters gilt Gelsen-Net, die diese und weitere Videos aus unserer Reihe MiR.Alternativ als Sponsor erst ermöglicht haben.

Giuseppe Spota, Direktor MiR Dance Company

MiR Kinderchor – „Wenn die Turmuhr zwölfe schlägt“

Am Montag, 29. Juni, 17.00 Uhr

Unser frisch gebackener Kinderchor sollte zum Ende der Spielzeit seinen ersten großen Auftritt haben. Die 30 jungen Sänger*innen wollten mit „MiR Kinderchor goes Ritter Rost“ ein buntes Programm quer durch die lustigen Geschichten von Jörg Hilbert vorstellen.

Doch auch sie konnten seit Ende März nicht mehr für gemeinsame Proben das Musiktheater besuchen. Viele Mitglieder haben allerdings fleißig Zuhause weitergesungen und jede Woche das Online-Probenangebot von Christian Scheike und Nadine Trefzer genutzt. Einen Eindruck dieser Heimproben haben einige Kinder und ihre Eltern mit dem Lied „Wenn die Turmuhr zwölfe schlägt“ mit uns geteilt. Damit verabschieden sich auch unsere jungen Sänger*innen in die Sommerpause.

MiR - Puppenspiel

Wally stand kurz vor dem Debut. In der Puppenspiel-Produktion „Winterreise“ sollte es die Rolle seines Lebens übernehmen – als Schaf. Dann kam Corona, die blöde Kuh. Jetzt ist das Schaf allein in der Quarantäne und freut sich schamlos über die Qualität, die das Leben abseits der Herde haben kann. Wally entdeckt für sich neue Rollen und stellt die großen Fragen unserer Zeit – wohin mit dem ganzen Klopapier, warum antwortet Gott nie, wenn man mit ihm spricht, sind die Wölfe für alles verantwortlich und warum macht diese neu entdeckte Individualität eigentlich so verdammt einsam?

Musiktheater in Zeiten der Corona-Krise

Momentan können viele Kolleg*Innen im MiR vor dem Hintergrund der Corona-Vorsorge nur eingeschränkt proben, trainieren und arbeiten. Währenddessen laufen die Vorbereitungen auf künftige Premieren und Vorstellungen für jeden Einzelnen weiter. Wir zeigen Ihnen hier, was hinter den Kulissen so passiert.

Dongmin Lee – Madame Chrysanthème

Am Samstag, 27. Juni, 19.30 Uhr

Dongmin Lee singt die Arie der Madame Chrysanthème aus André Messagers gleichnamiger Oper nach einer Novelle von Pierre Loti. Askan Geisler begleitet am Flügel.

Auf zwei Flügeln – Walzer von Johann Strauss

Am Samstag, 27. Juni, 19.30 Uhr

"Glücklich ist, wer vergisst..." - Die schönsten Melodien aus der "Fledermaus" mit Peter Goller und Martin Sotélo.

Anke Sieloff – Robert Stolz

Am Samstag, 20. Juni, 19.30 Uhr

Anke Sieloff singt das Wienerlied "Im Prater blühn wieder die Bäume" von Robert Stolz. Titelgebend war Stolz' musikalischer Welterfolg für einen dadurch ebenso bekannt gewordenen österreichischen Liebesfilm aus dem Jahr 1958. Am Flügel: Annette Reifig

Benjamin Hoffmann – "Gräfin Mariza"

Am Samstag, 13. Juni, 19.30 Uhr

Benjamin Hoffmann aus dem Jungen Ensemble singt das Lied des Tassilo aus Emmerich Kálmáns Operette "Gräfin Mariza".

Ouvertüre aus C. M. v. Webers "Der Freischütz"

Am Samstag, 13. Juni, 19.30 Uhr

Ganz ohne teuflischen Beistand: Annette Reifig, Martin Sotélo, Peter Goller und Askan Geisler – die flinksten Finger Gelsenkirchens mit Webers Ouvertüre aus dem "Freischütz". Viel Spaß"

Tobias Glagau – "Ich wand're nicht..."

Am Samstag, 13. Juni, 19.30 Uhr

Gemeinsam mit Peter Goller am Flügel singt Ensemblemitglied Tobias Glagau "Ich wand're nicht..." op.51 Nr. 3 von Robert Schumann.

Lina Hoffmann – "Die Fledermaus"

Am Samstag, 06. Juni, 19.30 Uhr

Begleitet von Annette Reifig singt Mezzosopranistin Lina Hoffmann das Couplet des Orlofsky: "Ich lade gern mir Gäste ein..." aus Johann Strauß' "Die Fledermaus"

Lina Hoffmann – "Der Waffenschmied"

Am Samstag, 06. Juni, 19.30 Uhr

Lina Hoffmann mit der Arie der Irmentraut aus Lortzings "Der Waffenschmied": "Welt, du kannst mir nicht gefallen". Es begleitet Annette Reifig.

"StopTime Rag" - Scott Joplin – Samstagskonzerte

Am Samstag, 30. Mai, 19.30 Uhr

Die 40 flinksten Finger Gelsenkirchens mit Joplins "StopTime Rag". An den Tasten: Annette Reifig, Peter Goller, Martin Sotèlo und Askan Geisler. Viel Vergnügen!

Almuth Herbst – "Träume"

Am Samstag, 23. Mai, 19.30

Mit "Träume" aus den Wesendock-Liedern von Richard Wagner hören Sie Almuth Herbst. Am Flügel: Annette Reifig


Petro Ostapenko – "Le maschere"

Am Samstag, 23. Mai, 19.30

Unser Bariton Petro Ostapenko hat in Italien studiert und dabei eine echte Entdeckung gemacht: Die Szene des mit den Worten und „denen da oben“ kämpfenden Tartaglia. Sie stammt aus Pietro Mascagnis selten gespielter Oper „Le maschere“. Die titelgebenden Masken beziehen sich allerdings nicht auf die Pandemie, sondern auf die venezianische Commedia dell’arte … Am Flügel begleitet Askan Geisler.


Arena – Alexander Bock

Am Samstag, 16. Mai, 19.30

Der NPW-Schlagzeuger Alexander Bock hatte die Gelegenheit mit Hilfe unserer technischen Abteilungen ein ganz besonderes Werk auf der Bühne des Großen Hauses aufzunehmen. "Arena" for 26 pitchless instruments also für 26 Instrumente ohne spezifische Tonhöhe, vom schwedischen Schlagzeuger und Komponisten Tobias Broström, das ursprünglich als konzertantes Werk für Schlagzeug und Orchester konzipiert wurde. Heute hört Ihr das Werk in der Solo-Version für ein Multi-Percussion-Setup bestehend aus 3 Gruppen von Schlaginstrumenten. Viel Spaß!


Rina Hirayama - "La Cenerentola"

Am Samstag, 16. Mai, 19.30

Gemeinsam mit Studienleiterin Annette Reifig, die am Flügel begleitet, singt Mezzosopranistin Rina Hirayama die Arie der Angelina "Nacqui all' affanno" aus Rossinis "La Cenerentola".


Sebastian Schiller – Lean on me

Am Samstag, 9. Mai, 19.30

Wer kennt es nicht: "Lean on me" von Bill Withers – heute in einer Interpretation von Multitalent Sebastian Schiller und Peter Goller an den Tasten! Die Emotionen in Withers Song, den er ganz am Anfang seiner Karriere schrieb, spiegeln das Gemeinschaftsgefühl wieder, das der Künstler in seiner Kindheit empfand.


Joachim G. Maaß – Szene des Meisters

Am Samstag, 9. Mai, 19.30

Publikumsliebling und langjähriges MiR-Ensemblemitglied Joachim G. Maaß interpretiert die Meisterszene aus "Krabat" – einer Oper von Himmelfahrt Scores und der Band Coppelius, die eigentlich heute Premiere im Großen Haus feiern sollte... Es begleitet Peter Goller.


Mozart - auf 4 Flügeln

Am Samstag, 2.Mai, 17.00 Uhr

Gelsenkirches flinkste Finger für Sie an den Tasten: Mit dem Finale des 3. Aktes aus "Die Hochzeit des Figaro" von W.A. Mozart steht der nächste musikalische Leckerbissen aus unserer Reihe "MiR-Samstagskonzerte" auf dem Programm. Es spielen Peter Goller, Annette Reifig, Askan Geisler und Martin Sotelo. Viel Vergnügen!


Petra Schmidt – "Rote Orchideen"

Am Samstag, 25. April, 17.00 Uhr

Der Operette "Viktoria und ihr Husar" von Paul Abraham gelang in den frühen Dreißigerjahren der internationale Erfolg. Hören Sie Sopranistin Petra Schmidt mit dem Lied der Viktoria: "Rote Orchideen". Am Flügel begleitet Martín Sotelo.


Michael Heine singt Verdi

Am Samstag, 25. April, 17.00 Uhr

Bass und MiR-Ensemblemitglied Michael Heine singt die Arie des Fiesco "A te l'estremo addio" aus Giuseppe Verdis "Simon Boccanegra". Es begleitet Askan Geisler.


Maurice Ravel "Boléro“ - auf 4 Flügeln

Am Samstag, 18. April, 17.00 Uhr

Ihre ganze Musikalität stellen Peter Goller, Annette Reifig, Askan Geisler und Martin Sotelo in dieser gekürzten Fassung von Ravels "Boléro" unter Beweis. Von Ravel als "Orchesterwerk ohne Musik" konzipiert, erklingt das Meisterwerk gespielt auf vier Flügeln. Viel Vergnügen!


Ouvertüre zu Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ - auf 4 Flügeln

Am Samstag, 11. April, 17.00 Uhr

8 Hände, 4 Flügel und ein Klangerlebnis der ganz besonderen Art: Als Auftakt zu unserer kleinen Samstagabend-Konzertreihe hört ihr die Ouvertüre zu Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ gespielt von den Meisterpianisten des MiR - Annette Reifig, Askan Geisler, Peter Goller und Martín Sotelo. Viel Spaß!


Und du so...? – mit Bele Kumberger

Gesamtkunstwerk Oper oder Livestream im Internet – unser Alternativprogramm als adäquates Kunstangebot? Heute zu Gast bei Bele: Lina Hoffmann und Piotr Prochera

Und du so...? – mit Bele Kumberger

„Und du so...?“ fragt Sopranistin Bele Kumberger ihre Kolleg*innen in dieser seltsamen Zeit. In der dritten Folge kommt Bele mit der Maskenbildnerin Svenja Rohde ins Gespräch über die Überraschung plötzlich an Feiertagen frei zu haben, Spuckschutzmasken und den neuen Theateralltag in den eigenen vier Wänden.


Fantasiereise zu "Schwanda der Dudelsackpfeifer"

Augen zu, Fantasie an! Passend zu unserem Stream von SCHWANDA heute Abend nimmt die Theaterpädagogik des MiR Zuschauer*innen ab 10 Jahren mit auf die Reise in die Welt unseres Titelhelden Schwanda. Spannende Orte warten auf euch!

Und du so...? - mit Bele Kumberger

In unserem Gesprächsformat "Und du so...?", unterhält sich Bele Kumberger mit Persönlichkeiten aus dem MiR über aktuelle Themen. Heute besucht Bele dem Damengewandmeister Christopher Bruegel in der Kostümabteilung. Viel Spaß!

Und du so...? - mit Bele Kumberger

In der ersten Folge unterhält sich Bele Kumberger mit Generalintendant Michael Schulz.

An jedem Freitag präsentieren wir Ihnen Livestreams aus Aufzeichnungen beliebter MiR-Musiktheaterproduktionen. Auf dem Programm standen am 17. + 24. April "Paris im August", ein Chanson-Abend mit Christa Platzer und ihrer Band mit Liedern von Edith Piaf und Barbara. Eine Live-Ausstrahlung unserer Wunschkonzert-Show "Fifty-Fifty" war am 30. April und die bildgewaltige Inszenierung "Schwanda der Dudelsackpfeifer" von Michiel Dijkema am 1. + 8. Mai zu sehen. An den beiden folgenden Mai Freitagen zeigen wir die Kammeroper-Aufführung von "Eugen Onegin" aus der Saison 2018.19. Am 29. Mai und 5. Juni sehen Sie die Oper "Die Perlenfischer" von Jungregisseur Manuel Schmitt in einer Hör.Oper-Variante mit Audiodeskription.

Bisher in diesem Kanal

Die Perlenfischer – Teil 1

Am Freitag, 29. Mai, 19.30 Uhr

Oper in drei Akten | Libretto von Michel Carré und Eugène Cormon | Musik von Georges Bizet | UA 1863 | In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln | mit Audiodeskription | Mit freundlicher Unterstützung von Gelsen-Net

Geschichte

Die Freunde Zurga und Nadir treffen sich nach vielen Jahren unter den Perlenfischern wieder. Zurga wurde zu deren Anführer gewählt, Nadir war lange auf Reisen, beide haben einst dieselbe Frau, Leïla, geliebt und im Interesse ihrer Freundschaft dieser Liebe abgeschworen. Nun bricht der Konflikt von neuem auf, denn die Priesterin, die im Tempel das Wohlwollen der Götter für die Fischer erflehen soll, ist niemand anderes als Leïla. Trotz strengstem Verbot verfällt Leïla im Tempel Nadirs Liebe. Der tief getroffene Zurga steht vor einer schweren Entscheidung: folgt er dem Gesetz der Gemeinschaft und bestraft die Liebenden oder folgt er dem Gesetz der Liebe und verrät die Gemeinschaft. Mit Manuel Schmitt stellt sich einer der vielversprechendsten jungen Opernregisseure am MiR vor.

Mit

Leïla Dongmin Lee Nadir Stefan Cifolelli Zurga Piotr Prochera Nourabad Michael Heine Kind Paula Schiefele / Mi-Na Springer / Aitana Urrutia Taucher Michael Bittinger Musikalische Leitung Giuliano Betta / Bernhard Stengel Inszenierung Manuel Schmitt Bühne Bernhard Siegl Kostüm Sophie Reble Chor Alexander Eberle Licht Patrick Fuchs Dramaturgie Stephan Steinmetz

Video Bernhard Kleine-Frauns / BKF-media




Die Perlenfischer – Teil 2

Am Freitag, 5. Juni, 19.30 Uhr

Oper in drei Akten | Libretto von Michel Carré und Eugène Cormon | Musik von Georges Bizet | UA 1863 | In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln | mit Audiodeskription | Mit freundlicher Unterstützung von Gelsen-Net

Geschichte

Die Freunde Zurga und Nadir treffen sich nach vielen Jahren unter den Perlenfischern wieder. Zurga wurde zu deren Anführer gewählt, Nadir war lange auf Reisen, beide haben einst dieselbe Frau, Leïla, geliebt und im Interesse ihrer Freundschaft dieser Liebe abgeschworen. Nun bricht der Konflikt von neuem auf, denn die Priesterin, die im Tempel das Wohlwollen der Götter für die Fischer erflehen soll, ist niemand anderes als Leïla. Trotz strengstem Verbot verfällt Leïla im Tempel Nadirs Liebe. Der tief getroffene Zurga steht vor einer schweren Entscheidung: folgt er dem Gesetz der Gemeinschaft und bestraft die Liebenden oder folgt er dem Gesetz der Liebe und verrät die Gemeinschaft. Mit Manuel Schmitt stellt sich einer der vielversprechendsten jungen Opernregisseure am MiR vor.

Mit

Leïla Dongmin Lee Nadir Stefan Cifolelli Zurga Piotr Prochera Nourabad Michael Heine Kind Paula Schiefele / Mi-Na Springer / Aitana Urrutia Taucher Michael Bittinger Musikalische Leitung Giuliano Betta / Bernhard Stengel Inszenierung Manuel Schmitt Bühne Bernhard Siegl Kostüm Sophie Reble Chor Alexander Eberle Licht Patrick Fuchs Dramaturgie Stephan Steinmetz

Video Bernhard Kleine-Frauns / BKF-media




„Shoot Me Into The Green Screen“ – Teil 1

Am Samstag, 16. Mai, 19.30

„Shoot Me Into The Green Screen“ präsentiert vor einem Green Screen - einer grünen Leinwand - drei Choreografien von Giuseppe Spota, Antonin Comestaz und Erion Kruja, und erzeugt mithilfe wechselnder Hintergründe beim Publikum unterschiedliche Wahrnehmungen und Emotionen. „Unser Abend „Shoot Me Into The Green Screen“ sollte am 25. April Premiere haben. Es ist uns zurzeit nicht möglich, unsere Idee auf die Bühne zu bringen, aber wir haben es geschafft, unsere drei verschiedenen Stücke innerhalb der digitalen Realität umzusetzen. Dort sind unseren Tänzerinnen und Tänzern keine Grenzen gesetzt, auch nicht hinsichtlich des Sicherheitsabstandes, den wir in dieser Zeit einhalten müssen. Alle wurden nacheinander gefilmt, und danach konnten wir sie in den gleichen digitalen Raum stellen“, erklärt Giuseppe Spota, MiR Dance Company Direktor und Choreograf des ersten Stückes dieser außergewöhnlichen Produktion.



Das erste Video des dreiteiligen Werks stammt von Giuseppe Spota: Ausgehend vom Mythos des Narziss stellt er die allgemeingültige Frage darüber, ob sich Menschen in das Bild verlieben, das sie anderen vorgeben (wollen). Aber ist es immer das wahre Bild, das dabei präsentiert wird? Oder fürchten wir uns davor, zu zeigen, wer wir wirklich sind? Die weiteren Stücke von Antonin Comestaz und Erion Kruja folgen später.

Besetzung

Choreografie Giuseppe Spota Bühne und Kostüm Giuseppe Spota Video Valeria Lampadova Tod/Schicksal Eunji Yang Echo Konstantina Chatzistavrou Narziss Yu-Chi Chen Spiegelbild Brecht Bovijn




„Shoot Me Into The Green Screen“ – Teil 2

Am Sonntag, 24. Mai, 19.30

Der Choreograf Antonin Comestaz hat vor einigen Monaten mit der MiR Dance Company Gelsenkirchen persönlich gearbeitet. Das Video bringt einen Ausschnitt seiner Choreografie in digitalen Version. Jeden Tag kreuzen sich Wege von einander fremden Menschen zufällig. Wirklich zufällig? In welchem Verhältnis spielen denn Schicksal und Zufall eine Rolle bei Begegnungen und ihren Folgen?


Besetzung

Choreografie und Video Antonin Comestaz Tänzerinnen Genevieve O’Keeffe und Marie-Louise Hertog




„Shoot Me Into The Green Screen“ – Teil 3

Am Sonntag, 24. Mai, 19.30

Das letzte Video aus dem Projekt „Shoot Me Into The Green Screen“ ist vom Gastchoreograf Erion Kruja, der mit unserer MiR Dance Company Gelsenkirchen per Videokonferenz gearbeitet hat. Die Tänzer*innen haben seine Tanzsprache in wenigen Stunden erlernt und zu Hause weiter geprobt.





Eugen Onegin – Teil 1+2

Am Freitag, 15. + 22. Mai, 19.30 Uhr

Oper von Peter I. Tschaikowski | Lyrische Szenen von Peter I. Tschaikowski in einer Kammerfassung von André Kassel | Libretto von Konstantin Schilowski und Peter I. Tschaikowski nach Alexander Puschkin | Mit freundlicher Unterstützung von Gelsen-Net

Onegin Alternativ Teaser

Geschichte

1. Akt: Die junge Tatjana träumt sich gerne weit weg vom abgelegenen Gut ihrer Familie in die Welt ihrer geliebten Romanhelden. Obwohl ihre Mutter in diesen Träumereien ihr junges Selbst wiederentdeckt, weiß sie, dass das Leben nicht aus Träumen besteht. Tatjanas Schwester Olga steht dagegen mitten im Leben und ist mit dem Dichter Lenski verlobt. Seine romantische Ader ist ihr zwar fremd, aber selbst damit kann sie sich arrangieren. Lenskis Besuch wäre an diesem Tag keine Neuigkeit, hätte er nicht einen Freund mitgebracht. Der Lebemann Eugen Onegin ist in die Vergessenheit des russischen Hinterlandes gezogen, um seinen Onkel zu beerben. Er ist der großen Gesellschaften überdrüssig und sucht Ablenkung, die er prompt in Tatjana findet. Tatjana aber scheint die Begegnung Schicksalhaft, sie sieht in Onegin den Mann ihrer Träume. Mutig beschließt sie, ihm in einem Brief ihre Gefühle mitzuteilen, ganz anders als es die Etikette vorsieht und die älteren Frauen lehren. Aber Onegin sieht in Tatjana nur ein unerfahrenes Mädchen, dass sich im Ehestand die Rettung vor ihrer Langeweile erhofft und weist sie mit paternalistischer Arroganz ab.

2. Akt: Die Dorfgemeinschaft ist klein, das Aufeinandertreffen von Onegin und Tatjana hat schon die Runde gemacht. Während über ihn getratscht wird, muss sie sich mit gebrochenem Herzen beim Ball zu ihrem Namenstag der Öffentlichkeit stellen. Aber Onegin lenkt die Aufmerksamkeit schnell auf sich. Aufgebracht über das Gerede der Leute lässt er seine Wut an seinem Freund Lenski aus. Er verdrängt ihn von Olgas Seite, um mit ihr zu flirten – eine unmissverständliche Provokation und für den sensiblen Dichter Hochverrat an der Freundschaft. Nach dem Skandal in der Öffentlichkeit fordert er ihn zum Duell. Noch am Abend in seiner Wut zuversichtlich, verabschiedet sich Lenski am Morgen bereits vom Leben, ahnend, dass er das Duell nicht überleben wird. Obwohl sie sich ihrer Freundschaft noch einmal versichern, sind die Pistolen schon geladen. Onegin schießt – und trifft.

3. Akt: Nach Lenskis tragischem Tod muss sich Onegin seinem Gewissen stellen. Ziellos reist er durch die Welt, kann aber der Schuld nicht entkommen. Er kehrt nach Russland zurück und begegnet dort prompt den Schatten seiner Vergangenheit. Als Fürstin Gremina hat Tatjana in die gehobene Gesellschaft eingeheiratet und blüht auf, als wäre sie schon immer eine Dame von Welt gewesen. Onegin erkennt das Dorfmädchen kaum wieder. Die Begegnung verändert ihn – jetzt kennt er die Gefühle, die er Tatjana einst abgesprochen hat. Tatjana ist entsetzt, als sie spürt, dass auch sie Onegin immer noch liebt. Gern würde sich ihr Mädchenherz auf die endlich erwiderte Liebe einlassen. Aber als erwachsene Frau ahnt sie, dass Onegin sie so, wie sie früher war, nie geliebt hätte.

Aufzeichnung der Premiere am 1. März 2019 im Kleinen Haus des MiR

Mit

Musikalische Leitung Thomas Rimes Inszenierung Rahel Thiel Bühne Dieter Richter Kostüme Renée Listerdal Licht Patrick Fuchs Choreinstudierung Alexander Eberle Dramaturgie Anna Chernomordik, Gabriele Wiesmüller Larina, Gutsbesitzerin Noriko Ogawa-Yatake Tatjana Bele Kumberger Olga Lina Hoffmann Filipjewna Almuth Herbst Eugen Onegin Piotr Prochera Lenski, sein Freund Khanyiso Gwenxane Fürst Gremin Michael Heine Ein Hauptmann/Saretzki John Lim Triquet, ein Franzose Tobias Glagau

Video Bernhard Kleine-Frauns / BKF-media




Fifty-Fifty Vol.3 unplugged

Die Aufzeichnung der Show

Für das Publikum daheim hatte das MiR ein Geschenk: Fifty-Fifty unplugged – live und in Farbe. Auch wenn das Publikum wegen der Corona-Vrsorge nicht ins MiR kommen konnte - den Sicherheitsabstand und alle Schutzmaßnahmen mitgedacht sangen Christa Platzer, Anke Sieloff, Joachim G. Maaß und Sebastian Schiller gegen die Herausforderung dieser Zeit an. Der musikalische Leiter Wolfgang Wilger begleitet sie an den Tasten. Doch Fifty-Fifty wäre nichts ohne sein Publikum. Die Zuschauer*innen hatten es in der Hand und konnten von zu Hause das Programm beeinflussen.
Mit freundlicher Unterstützung der ELE/Emscher Lippe Energie GmbH



Schwanda der Dudelsackpfeifer – Teil 1+2

Am Freitag, 1. + 8. Mai, 19.30 Uhr

Volksoper in zwei Akten von Jaromír Weinberger | Text von Miloš Kareš | Bearbeitung von Max Brod | UA 1927 | In deutscher Sprache mit Übertiteln | Mit freundlicher Unterstützung von Gelsen-Net

Schwanda-Alternativ Teaser

Geschichte

Robin Hood trifft auf tschechischen Troubadix: Der Räuber Babinsky versteckt sich auf der Flucht vor dem Gesetz im Haus des musikalischen Bauernhelden Schwanda. Während der Hausherr den Unbekannten mit an den Küchentisch setzt, bleibt seine Frau Dorota zu Recht misstrauisch. Der Räuber will nämlich als nächstes die junge Frau erbeuten. Um ihr Herz zu gewinnen, muss er aber zuerst ihren Mann loswerden. Kurzerhand geht er mit dem abenteuerlustigen Schwanda auf Rettungsmission. Der weiß mit seinem Dudelsackspiel nämlich nicht nur seine Frau zu bezaubern. Auch die schöne Eiskönigin im Nachbarreich soll seine Musik über ihre geplünderte Schatzkammer hinwegtrösten. Dass dies aber nur der Auftakt zu einer turbulenten Abenteuerreise werden soll, ahnt der gutgläubige Bauer noch nicht. In „Schwanda der Dudelsackpfeifer“ prallen kulturelle und musikalische Welten aufeinander. Schwanda, zu deutsch „Freude“, ist eine Mischung aus Orpheus und Rattenfänger von Hameln – ein mit der magischen Kraft der Musik ausgestatteter Superheld. Für ihn schrieb Jaromír Weinberger einen wilden musikalischen Parforceritt durch die Operngeschichte. Kurz nach der Uraufführung 1927 eroberte die Sage über den tschechischen Nationalmusiker die europäischen Bühnen und feierte sogar an der New Yorker Metropolitan Opera Erfolge. Aber Weinbergers Karriere wurde jäh durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten beendet. Im 21. Jahrhundert findet „Schwanda“ langsam seinen Weg zurück ins Repertoire der Opernhäuser.

Mit

Musikalische Leitung Giuliano Betta Inszenierung und Bühne Michiel Dijkema Kostüme Jula Reindell Licht Thomas Ratzinger Chor Alexander Eberle Choreografie Denis Untila Dramaturgie Anna Chernomordik Schwanda Piotr Prochera / Petro Ostapenko Dorota Ilia Papandreou Babinsky Uwe Stickert Königin Petra Schmidt Magier Michael Heine Scharfrichter/Des Teufels Famulus Tobias Glagau Richter/Höllenhauptmann Jiyuan Qiu Teufel Joachim G. Maaß / Michael Heine 1. Landsknecht Jiyuan Qiu 2. Landsknecht John Lim



Paris im August – Teil 2

Am Freitag, 24. April, 19.30 Uhr

Chanson-Abend mit Liedern von Edith Piaf und Barbara mit Christa Platzer | Mit freundlicher Unterstützung von Gelsen-Net

Geschichte

Sie könnten verschiedener nicht sein und doch verbindet sie viel: die beiden „Grandes Dames“ des französischen Chansons Edith Piaf (1915-1963) und Barbara (1930-1997). Aus unterschiedlichen Generationen stammend, wurde beiden der unbändige Wunsch zu singen in die Wiege gelegt. Beide Wege zum Erfolg waren hart und voller Hindernisse, führten von ganz unten nach ganz oben. Edith Piaf wurde schnell zur bekanntesten Chansonnière Frankreichs mit Hits wie „La vie en rose“, „Milord“ und „Je ne regrette rien.“ Für die introvertierte Barbara entwickelte sich die Karriere langsam aber stetig in den 50er und 60er Jahren. Berühmt wurde ihr Chanson „Göttingen“ 1964, das nach einem Gastspiel in der deutschen Stadt entstand und zum Sinnbild einer neuen Deutsch-Französischen Verständigung wurde. Christa Platzer widmet sich mit Liedern und Texten dem Leben und der Kunst dieser beiden Ausnahmekünstlerinnen.

Mit

Christa Platzer Klavier Dirk Sobe / Wolfgang Wilger Akkordeon Oliver Räumelt Bass Ronald Güldenpfennig




Paris im August – Teil 1

Am Freitag, 17. April, 19.30 Uhr

Chanson-Abend mit Liedern von Edith Piaf und Barbara mit Christa Platzer | Mit freundlicher Unterstützung von Gelsen-Net

Geschichte

Sie könnten verschiedener nicht sein und doch verbindet sie viel: die beiden „Grandes Dames“ des französischen Chansons Edith Piaf (1915-1963) und Barbara (1930-1997). Aus unterschiedlichen Generationen stammend, wurde beiden der unbändige Wunsch zu singen in die Wiege gelegt. Beide Wege zum Erfolg waren hart und voller Hindernisse, führten von ganz unten nach ganz oben. Edith Piaf wurde schnell zur bekanntesten Chansonnière Frankreichs mit Hits wie „La vie en rose“, „Milord“ und „Je ne regrette rien.“ Für die introvertierte Barbara entwickelte sich die Karriere langsam aber stetig in den 50er und 60er Jahren. Berühmt wurde ihr Chanson „Göttingen“ 1964, das nach einem Gastspiel in der deutschen Stadt entstand und zum Sinnbild einer neuen Deutsch-Französischen Verständigung wurde. Christa Platzer widmet sich mit Liedern und Texten dem Leben und der Kunst dieser beiden Ausnahmekünstlerinnen.

Mit

Christa Platzer Klavier Dirk Sobe / Wolfgang Wilger Akkordeon Oliver Räumelt Bass Ronald Güldenpfennig



Der gestiefelte Kater

Am Freitag, 27. März, 18.00 Uhr

Musikalisches Märchen von Peter Francesco Marino für ein Holzbläserquintett und eine Puppe auf 4 Pfoten, nebst erzählenden Dingen und Objekten für Kinder ab 5 Jahren | Mit freundlicher Unterstützung von Gelsen-Net

Kater.Alternativ

Geschichte

Was ist verblüffender als ein sprechender Kater? Ausgerechnet der Kater, der dem jüngsten Müllersohn als einziges Erbteil geblieben ist. Und was kann noch verblüffender sein, als der Wunsch eben jenes Katers, der Müllersohn möge ihm von seinem letzten Geld ein Paar Stiefel machen lassen? Damit genau dieser Kater dann auf zwei Beinen aus der Mühle marschiert und dem verwunderten Müllersohn bedeutet, er solle sich ruhig auf ihn verlassen ... Wie pfiffig der Kater allerdings ist, und wie schlau er das Schicksal des Müllersohns und damit sein eigenes in die Hand nimmt, stellt sich heraus, als er für den König so viele Rebhühner fängt, wie niemand jemals zuvor und dafür reichlich mit Gold belohnt wird. Auch die Gelegenheit einer Spazierfahrt des Königs weiß der Kater zu nutzen, indem er seinem Herrn beim Bad im See die Kleidung stiehlt, um dann dem vorbeifahrenden König den Müllersohn als bestohlenen Grafen vorzustellen … Aber das alles ist natürlich nichts gegen den Kampf des Katers mit dem Zauberer, der am Ende aus dem Müllersohn einen König und aus dem Kater seinen Minister werden lässt …

Mit

Figurenspielerinnen: Gloria Iberl-Thieme, Josephine Hock, Linda Mattern Musiker: Felix Brucklacher, Pei-Yu Lee, Zsigmond Borbás, Eugenio Guercia, Cintia Castaños Regie: Astrid Griesbach Puppenbau: Melanie Sowa, Mario Hohmann Bühne und Kostüm: Lisette Schürer Licht: Thomas Ratzinger Ton: Dirk Lansing Dramaturgie: Dr. Olaf Roth



L'elisir d'amore (DER LIEBESTRANK) - 1. + 2. Akt

Am Freitag, 3. April, 18.00 Uhr und Donnerstag, 9. April

Oper von Gaetano Donizetti, Libretto von Felice Romani | UA 1832 | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln | Mit freundlicher Unterstützung von Gelsen-Net

Elisier - Dummy alternativ

Geschichte

Der unglückliche Nemorino liebt die schöne und gebildete Adina, jedoch bisher ohne Erfolg. Und auch Adina wartet vergeblich auf einen Traumprinzen – so wie er in ihren Romanen steht. Da bringt ein Trupp Soldaten plötzlich Leben ins Dorf. Sergeant Belcore macht auf Adina gewaltigen Eindruck und ihr sofort einen Heiratsantrag. Nemorino steckt nun in einer verzweifelten Lage. Doch er hat Glück: Ein gewisser „Doktor“ Dulcamara hat einen echten Liebestrank im Angebot. Nemorino müsse nur eine Flasche davon trinken, und am nächsten Tag verliebe sich Adina unsterblich in ihn. Als auf Adinas Hochzeit plötzlich das Gerücht die Runde macht, Nemorino sei Alleinerbe seines verstorbenen reichen Onkels, wird er im Nu zum begehrtesten Junggesellen. Wird der Trank bei Adina auch so schnell wirken? Unter den zahlreichen Werken Gaetano Donizettis ist „L‘elisir d‘amore“ („Der Liebestrank“) aus dem Jahr 1832 die mit Abstand beliebteste komische Oper.

Bis heute begeistern die musikalische Leidenschaft, die brillanten Melodien und die feine Instrumentierung. Mit „Una furtiva lagrima“ hat Donizetti eine der bekanntesten italienischen Arien geschaffen. Und bei all der wunderbaren Komik der Handlung sind Adina und Nemorino charaktervolle Menschen auf der Suche nach dem Glück. Ein ordentlicher Schluck Liebestrank hat auch noch keinem geschadet! Michael Schulz studiert seine Inszenierung für die Semperoper Dresden (2012) nun mit dem Ensemble des MiR ein.

Mit

Musikalische Leitung Thomas Rimes / Yura Yang Inszenierung Michael Schulz Bühne Dirk Becker Kostüme Renée Listerdal Dramaturgie Stephan Steinmetz Licht Thomas Ratzinger Chor Alexander Eberle Einstudierung Acht Belcores Sebastian Schiller Adina Dongmin Lee Nemorino Ibrahim Yesilay Belcore Michael Dahmen / Zhive Kremshovski Dulcamara Joachim G. Maaß Gianetta Lina Hoffmann Merciaiuolo Askan Geisler / Giuliano Betta Soldat Sebastian Schiller Acht Belcores Thomas Baltus / Gianluca Bruno / Daniel Burgis / Peter Ekemba / Damian Krafczyk / Roman Pilgrim / Lukas Rohrmoser-Kahlert / Sebastian Schiller / Béla Schölei / Julian Wangemann / Moritz Welsing Tanzpaare Sarah Block, Dominik Olbrisch, Darja Roenchen, David Wicki, Heike Hülsmann, Ludger Streich, Dumitria Singerean, Marc Lüddecke