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Aktuelles

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Theaterpreise purzeln zum Sommer-Endspurt!
Familien profitieren besonders

Für kurzentschlossene Theaterfreunde haben wir jetzt ein unschlagbares Angebot *:
20% Rabatt erhalten Sie auf Tickets in den Preisgruppen 1 bis 4 auf die folgende Vorstellungen:

Do. 27.06., 19.30 Uhr: Schwanda der Dudelsackpfeifer
Sa. 29.06., 19.30 Uhr: Big Fish
So. 30.06., 18.00 Uhr: Das Rheingold
Mo. 01.07., 19.30 Uhr: 9. Sinfoniekonzert
Fr. 05.07., 19.30 Uhr: Schwanda der Dudelsackpfeifer
So. 07.07., 18.00 Uhr: Schwanda der Dudelsackpfeifer


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30% Rabatt gewähren wir für diese Vorstellungen, wenn Sie noch zusätzlich Tickets für die kommende Spielzeit 2019.20 kaufen!

Aber es kommt noch besser! Beim Besuch unserer märchenhaften Volksoper „Schwanda der Dudelsackpfeifer“ (empfohlen ab 10 Jahren), haben Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren freien Eintritt.

Die vergünstigten Karten sind an der Kasse des MiR erhältlich.
Öffnungszeiten (Mo.+Sa.: 10.00 - 14.00 Uhr, Di.-Fr.: 10.00 - 18.30 Uhr).
Kartentelefon: 0209.4097-200. Rabatte sind nicht kombinierbar!

*(3,00 € im Preis enthaltene Gebühren für System, Garderobe und Nahverkehr können nicht rabattiert werden)






Umfrage der Kulturnetzwerke Ruhr

Liebe Besucher*innen,
die Kulturnetzwerke Ruhr führen aktuell eine Onlinebefragung zum Thema Kultur im Ruhrgebiet durch.
Bitte nehmen Sie sich kurz Zeit und unterstützen uns mit Ihrer Teilnahme.
Herzlichen Dank!



Button Umfrage




Bekenntnis zu Europa

Aus Anlass der bevorstehenden Europawahl ändert das Musiktheater im Revier das große Banner am Bühnenturm erneut.

„Für ein solidarisches, gerechtes und friedliches Europa. Für uns. Für die Welt.“

lautet die neue Aufschrift. Das ist als Aufruf an die Bürger*innen Gelsenkirchens und Europas gedacht - das MiR möchte an die Solidarität innerhalb der Gemeinschaft und an das Vertrauen in die europäische Ordnung und Idee appellieren. Es geht darum, zu verdeutlichen, dass wir alle gemeinsam Verantwortung tragen. In diesem Zusammenhang wurde nach einer Formulierung gesucht, die auch über die Europawahl hinaus Bestand hat.

Das Aufhängen des neuen Dachbanners fällt mit einer Kundgebung der überparteilichen und unabhängigen Bürgerinitiative „Pulse of Europe“ zusammen, die am Samstag, den 25. Mai um 13:00 Uhr vor dem Musiktheater stattfindet. Dort wird es, neben politischen Diskussionen, auch ein Kulturprogramm geben, bei dem sich unter anderem auch Künstler*innen des MiR beteiligen.



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Die Vielen

Eine Einführungsveranstaltung der besonderen Art präsentiert das MiR zur Vorstellung von Richard Wagners „Das Rheingold“ am 18. Mai 2019. Um 19 Uhr, also eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn, hält die Autorin und Musikjournalistin Regine Müller einen Vortrag mit dem Titel: „Die schleichende Kraft des Ressentiments". Regine Müller spricht über die wachsende Einflussnahme rechtsextremer Positionen auf die Kulturszene - Am Beispiel des Theaters Halle mit Verweisen auf Richard Wagners Antisemitismus und seine Folgen. Regine Müller hat Musik und Germanistik studiert und ist unter anderem Autorin von „Der kleine Wagnerianer – Zehn Lektionen für Anfänger und Fortgeschrittene“ (gemeinsam mit Enrik Lauer; München, 2013). Hintergrund des besonderen Einführungs-Vortrags ist die u.a. von der Initiative DIE VIELEN unterstützte Großdemonstration „UNITE & SHINE / Ein Europa für alle“ in mehreren deutschen Städten am 19. Mai, so auch in Köln. Das MiR gehört zu den Erstunterzeichnern der Initiative DIE VIELEN NRW, die sich für die Kunstfreiheit engagiert und gegen Angriffe.



Die Vielen

Wichtiger Hinweis!

Am Sonntag, 19. Mai kann es bei der Anfahrt zum Musiktheater wegen des VIVAWEST-Marathon zu Verkehrsbehinderungen kommen. Bitte kalkulieren Sie etwas mehr Zeit für die Parkplatzsuche ein. Verkehrsinformationen finden Sie auf www.vivawest-marathon.de.



Spielzeit 2019.20: Der Überblick | Abo-Informationen

Wir freuen uns, Ihnen mit unserem druckfrischen Spielzeitheft das Programm der neuen Saison 2019.20 vorstellen zu dürfen. Ob Musiktheater, unsere neue Tanz-Sparte unter der Leitung von Giuseppe Spota, den Konzerten der Neuen Philharmonie Westfalen oder die aufregenden KinderJugend-Stücke - hier ist für jeden etwas dabei. Bei einem Besuch bei uns können Sie gern Ihr persönliches Exemplar der neuen Broschüre mitnehmen. Hier alle Infos im Überblick:

NEU: Premierenübersicht der Saison 2019.20
NEU: Spielzeitheft 2019.20 zum Download (PDF)
NEU: Abo-Bestellformular 2019.20 zum Ausfüllen (PDF)









100 Tage 1000 Meinungen
Meinungsaustausch zur Europawahl 2019

Im Musiktheater im Revier sind regelmäßig Opernproduktionen von Komponisten aus Tschechien, Frankreich, Deutschland undItalien mit Mitwirkenden aus über 25 Ländern innerhalb und außerhalb Europas. Viele Strukturen der Europäischen Union erleichtern die Zusammenarbeit an einem international geprägten Arbeitsplatz wie dem Theater. Andererseits wird in den vergangenen Jahrenimmer stärker verhandelt, wie viel Gemeinschaft –gemeinsame Positionierung in weltpolitischen Fragen, aber auch gemeinsame Pflichten –sich die EU-Mitgliedsstaaten überhaupt noch wünschen und was europäische Werte eigentlich ausmacht. Angesichts der Europawahl 2019 möchten wir wissen: Was bedeutet Europa für die Menschen im Revier?

100 Tage 1000 Meinungen - Screenshot

Ab dem 4. Mai können sich die Besucher*innen des Musiktheaters während ihres Theaterbesuchs Fragen zu Europa aus Ihrer persönlichen Sicht beantworten und Ihre Meinung direkt an die Glasrotunde im Großen Haus des MiR anbringen. In digitaler Form ist „100 Tage -1000 Meinungen" auf Instagram vertreten.






Statisten gesucht

Für die Neuproduktion der Oper "Schwanda, der Dudelsackpfeifer", von Jaromír Weinberger, suchen wir männliche Statisten im Alter von 18 bis 50 Jahren. Die Männer erklimmen in einer Szene den "Teufelsberg" und sollten somit mobil, bewegungsfreudig und möglichst ohne Höhenangst sein.

Das Casting findet am Dienstag, den 7. Mai um 19.00 Uhr im Musiktheater statt. Treffpunkt ist 18.45 Uhr am Bühneneingang. Interessierte melden sich bitte per Email bei der Statisteriemanagerin Jasmin Friedmann unter jasmin.friedmann@musiktheater-im-revier.de an.






Kostümbildnerin Renate Schmitzer verstorben

In der Nacht zum Freitag ist die Kostümbildnerin Renate Schmitzer im Alter von 78 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben. Ihre Arbeit lebte davon, mit großer Leidenschaft Kostüme zu entwerfen, die stets eine stimmige Figurencharakteristik gestalteten und von detailverliebter Genauigkeit bei der Umsetzung geprägt waren. Wo es passend war, konnten ihre Kostüme enorme Eleganz verströmen, so zuletzt am MiR 2014 in „Die Csárdásfürstin“ in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf.



Renate Schmitzer

Dem Musiktheater im Revier war sie über Jahrzehnte verbunden. Bereits 1978 entwarf sie erstmals die Kostüme für einen Ballettabend Bernd Schindowskis, dessen frühe Choreografien sie mit Ihren Kostümbildern begleitete. 1998 arbeiteten die beiden bei der Choreografie „La Sylphide“ zur Musik von Herman Severin Lovenskiold und Franz Liszt wieder zusammen.

Eine besonders fruchtbare Arbeitsbeziehung Schmitzlers war die zum Regisseur Dietrich Hilsdorf. So entstanden in Gelsenkirchen die berühmt gewordenen Mozart-Inszenierungen „Die Entführung aus dem Serail“ (1995.96) und „Die Zauberflöte“ (2000.01). Gemeinsam brachten die beiden am MiR auch die Tschaikowski-Oper „Pique Dame“ (2013.14) und die Kálmán-Operette „Die Csárdásfürstin“ (2014.15) auf die Bühne.

„Für das Musiktheater im Revier ist Renate Schmitzer eine der sehr wichtigen Persönlichkeiten, die über vier Jahrzehnte mit ihrer stilistischen Souveränität, ihrem Bestreben um Schönheit, Wahrhaftigkeit und ihrem Geschmack, die Ästhetik und das Handwerk im Kostümbereich enorm geprägt hat. Wir sind sehr traurig, sie nicht mehr bei uns zu wissen!“, sagt Generalintendant Michael Schulz.

Mit Renate Schmitzer verliert die Theaterwelt eine herausragende Künstlerin.






Liebe Besucherinnen und Besucher der Vorstellung
„Klein Zaches genannt Zinnober“ an Silvester 2018,

in dieser Vorstellung mussten wir das Stück in einer veränderten Fassung zeigen, weil mit Rüdiger Frank (Klein Zaches / E. T. A. Hoffmann) ein entscheidender und nicht zu ersetzender Darsteller nicht spielen konnte. Wir hatten uns sehr gewünscht, diese Vorstellung noch einmal in regulärer Form nachzuholen. Leider hat es sich gezeigt, dass trotz aller Bemühungen und gutem Willen auf allen Seiten unser eng getakteter Spielplan und die gut gefüllten Kalender der beteiligten Künstlerinnen und Künstler nicht zusammenzubringen waren, sodass diese zusätzliche Vorstellung nicht stattfinden kann.

Dennoch gibt es für die Fans der Steam-Punk-Band Coppelius Anlass zur Vorfreude: in der nächsten Spielzeit 2019.20 bringen wir gemeinsam mit der Band ein brandneues Stück auf die Bühne. Vorstellungen gibt es voraussichtlich ab Mai 2020. Die Informationen zur Saison 2019.20 veröffentlichen wir am 9. Mai, der Vorverkauf startet am 28. Mai 2019.

Damit Sie bald wieder eine Vorstellung bei uns besuchen können, haben wir einen Kulanz-Gutschein für Sie vorbereitet – damit erhalten Sie Ihre nächste Karte 50% günstiger. Den Gutschein können Sie an der Theaterkasse einlösen. Bitte melden Sie sich mit Ihrer Adresse bei uns, damit wir den Gutschein zusenden können
(Tel. 0209/4097-200, theaterkasse@musiktheater-im-revier.de).

Wir bitten um Verständnis und freuen uns darauf, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

Mit besten Grüßen
Musiktheater im Revier







Kostümverkauf im Kassen-Foyer

Karneval steht vor der Tür und Sie haben noch kein Kostüm? Am kommenden Samstag, den 16. Februar 2019, von 11.00 bis 17.00 Uhr veranstaltet unsere Kostümabteilung in der Kassenhalle im Großen Haus einen großen Kostümverkauf. Mit dabei: Viele Kostüme aus Vorstellungen des Ballett im Revier. #mir_kostümverkauf




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Die Theaterzeitung "spielZeit" #3 ist da,...

... mit Infos und Terminen aus allen Sparten und vielen Hintergründen zu aktuellen und kommenden Produktionen. Jetzt lesen!








Tänzerinnen und Tänzer gesucht

Für die neue Ballettcompany unter Giuseppe Spota suchen wir für die Saison 2019.20 Tänzerinnen und Tänzer. Jetzt bewerben!




Audition 2019





Giuseppe Spota wird neuer Ballettdirektor des Musiktheater im Revier

Giuseppe Spota – derzeit Ballettmeister und choreografischer Assistent am Nationaltheater Mannheim – wird zur Spielzeit 2019.20 neuer Ballettdirektor des MiR Gelsenkirchen. Er tritt damit die Nachfolge von Bridget Breiner an, die zum August 2019 das Staatsballett in Karlsruhe übernehmen wird.


Giuseppe Spota 748x434


In Bari geboren, erhielt Giuseppe Spota seine Ausbildung an der Scuola del Balletto del Sud und der Scuola del Balletto di Toscana. Ab 2002 tanzte der Italiener zunächst in den Ensembles des Balletto di Roma, der Gruppo Nuova Danza Treviso sowie beim Aterballetto, bevor er Mitglied der Gauthier Dance Company Stuttgart wurde. Zur Spielzeit 2010/11 wechselte Spota in das Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo er bis Sommer 2014 unter Stephan Thoss als Solist engagiert war. Er tanzte in Choreografien von Jiří Kylián, Ohad Naharin, Paul Lightfoot/Sol Leon, Christian Spuck, Itzik Galili, Hans van Manen, Medhi Walerski, Eric Gauthier, Martino Müller, Mauro Bigonzetti und Fabrizio Monteverde. 2011 wurde er dafür mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Bester Darsteller Tanz” ausgezeichnet.

Seit 2013 ist er als freischaffender Choreograf tätig und kreiert regelmäßig Stücke für Tanzkompanien im In- und Ausland, u. a. am Staatstheater Mainz, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, dem Theater Ulm und Regensburg sowie für das Aterballetto und das Junior Balletto di Toscana. Seit 2015/16 ist er dem Nationaltheater Mannheim verbunden. In dieser Spielzeit übernimmt er Regie und Choreografie der Oper "Echnaton" von Philip Glass im Theater Dortmund.

Generalintendant Michael Schulz: „Es freut mich sehr und ich bin stolz, wieder einen hochkarätigen Choreografen für den Tanz am MiR gefunden zu haben. Giuseppe Spota wird die erfolgreiche Arbeit von Bridget Breiner fortführen und mit neuen ästhetischen Impulsen und Ideen weiter entwickeln. Der Tanz als eine zentrale MiR-Sparte wird durch ihn weiterhin große Ausstrahlung und Bedeutung haben. Eine Entdeckung!“

Giuseppa Spota wird sich im Rahmen einer Pressekonferenz am 24. Januar 2019 um 14 Uhr im Hans-Sachs-Haus erstmals in Gelsenkirchen vorstellen.







Die neue Ausgabe unserer Theaterzeitung "spielZeit" ist da,...

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NRW Erklärung der Vielen

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt
Als Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Kunstschaffende.

Heute begreifen wir die Kunst- und Kultureinrichtungen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich so im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Die Vielen

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteur*innen dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kulturschaffenden, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu Ihren Gunsten verändern würden.

Wir als Unterzeichnende der NRW Kunst- und Kultureinrichtungen, ihrer Interessensverbände und freien Kunst- und Kulturschaffenden begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung:

  • Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.
  • Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.
  • Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
  • Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Rassismus ist Alltag. Rechtsextremismus ist ein Symptom davon. Dieses Bündnis will nicht nur Symptome bekämpfen, sondern in die Tiefe wirken. Wir setzen uns deswegen mit den eigenen Strukturen auseinander und stellen diese zur Verhandlung. Wir müssen die Kunst- und Kulturräume sowie unsere Gesellschaft öffnen, damit wir wirklich Viele werden!

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Zum Download: Erklärung "Die Vielen" als PDF







Die neue Theaterzeitung ist da

Unsere neue Theaterzeitung "spielZeit" ist da. Gleich hier reinklicken und blättern! Bei der Teilnahme an unserem Kreuzwort-Rätsel können Sie mit ein wenig Glück Tickets für eine Vorstellung Ihrer Wahl gewinnen. (ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen)








Statistinnen gesucht!

Das MiR sucht für die Neuproduktion der Oper Die Perlenfischer von Georges Bizet, die am 22.12. Premiere feiert, 10-12 jährige Mädchen asiatischer Herkunft.

Wer Lust hat, sich gemeinsam mit den MiR-Solisten und unserem Opernchor selbstständig auf der Bühne zu bewegen, ist bei den aufregenden Proben mit unserem Regisseur Manuel Schmitt und seinem Team genau richtig.

Für weitere Informationen und bei Interesse können Sie sich an die Statisterieleiterin Jasmin Friedmann per E-Mail wenden.







Unsere Gesellschaft ist und bleibt offen, frei und stark


Sehr geehrte Damen und Herren,

aus gegebenem Anlass bekennt sich das Musiktheater im Revier erneut und ausdrücklich zur Freiheit.
Daher trägt der Bühnenturm des MiR nun ein neues Banner mit dem Schriftzug


UNSERE GESELLSCHAFT
IST UND BLEIBT
OFFEN, FREI UND STARK



Nachdem in den letzten Wochen immer deutlicher zutage tritt, dass Gruppierungen Begriffe wie Freiheit und Würde für ihre undemokratischen Ideologien missbrauchen und ganze Stadtgesellschaften instrumentalisieren, ist es uns ein Anliegen, diesem Versuch entgegen zu wirken. Wir wollen im Sinne der Sicherheit durch unsere freiheitlich-demokratischen Werte und Möglichkeiten die Chance nutzen, extreme und falsche Zwecke und Meinungen zu demaskieren und sichtbar zu machen.

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Der Schulterschluss einer demokratisch gewählten Bundestagspartei mit destruktiven, den Staat und somit uns Bürger verhöhnenden Gruppierungen, die unter dem Deckmantel vermeintlicher Anteilnahme und einem hohlen Fürsorgeversprechen agieren, darf von uns als demokratischer Gemeinschaft nicht geduldet werden. Die Infragestellung rechtsstaatlicher Verfassungsorgane ohne jede Grundlage und Beweisführung, sowie das gezielte Schüren von Angst und Ressentiments bis hin in die Führungsebenen auch bürgerlicher Parteien, darf die Zivilgesellschaft nicht hinnehmen. Der Generalverdacht und die verbale Sippenhaft von Flüchtlingen, Asylbewerbern und letztlich aller Menschen nichtdeutscher Herkunft sind verachtenswert, beschämend und haben nichts mit einer freien und offenen Gesellschaft zu tun. Dieses Land hat eine besondere Verantwortung! Darauf dürfen wir stolz sein und das ist heute Teil unserer Identität: aus begangenen Verbrechen gelernt zu haben und somit Freiheit, Offenheit und Gerechtigkeit einer ethisch-humanistischen Gesellschaft zu verantworten.

Wir sind mehr! Wir sind stark! Wir sind eine Gesellschaft, die auf Grundlage der Werte unseres Grundgesetzes handelt, lebt und diese Gesellschaft auch zukünftig weiter entwickeln muss. Am 16. September beabsichtigen zwei rechte Gruppierungen in Gelsenkirchen aufzumarschieren, um ein Gefühl der Unsicherheit zu verbreiten und zu behaupten, sie würden für die Mehrheit der Gesellschaft stehen. Sie fordern, Rechte von Minderheiten oder Fremden einzuschränken und unsere Freiheit, die wir auch für Notleidende, Fremde aber auch Andersdenkende geschaffen haben und mit Leben füllen, aufzugeben.

Wir wollen dies nicht ohne Protest und Widerstand akzeptieren. Wir freuen uns, dass sich zahlreiche Gelsenkirchener*Innen und Menschen aus der Region einer Gegenkundgebung am 16. September ab 13.00 Uhr auf dem Heinrich-König-Platz anschließen möchten. Mit unserem neuen Banner senden wir einen Appell an die freiheitsliebenden Teilnehmer*Innen dieser Gegendemonstration.

Wir werden uns die Werte einer aufgeklärten, freien und humanistischen Gesellschaft nicht nehmen lassen! 

Herzlichst Ihr 

Michael Schulz
Generalintendant