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Aktuelles

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theaterfreunde,

nach einer außergewöhnlich spannenden Saison verabschieden wir uns vom 10. Juli bis zum 24. August in die Theaterferien. Auch während der spielfreien Zeit können Sie Theaterkarten wie gewohnt über das
MiR-Onlineticketing kaufen, oder Tickets an allen bekannten Vorverkausstellen (siehe unten) erwerben.
Unser Kassenteam ist ab dem 21. August, 10.00 Uhr, gerne wieder persönlich für Sie da.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit!



Nutzen SIe auch unsere Vorverkaufsstellen:
CO-Marketing / Ticketsbycall 02365.5035500
Dattelner Morgenpost 02363.91095730
Forum Castrop-Rauxel Ticket Shop 02305.3560716
Hertener Allgemeine 02366.10003730
I-Punkt Marl 02365.994310
Kurier zum Sonntag, Recklinghausen 02361.92640
Marler Zeitung 02365.1070
MB Event & Entertainment GmbH 0209.1477999
Recklinghäuser Zeitung 02361.18050
Recklinghäuser Zeitung-Süd 02361.18050
Stadt- und Touristinfo, Gelsenkirchen 0209.1693968
Stadtmarketing Herne 02323.9150515
Stimberg Zeitung 02368.91724730
Ticketsbycall an der Grugahalle 02365.5035500
Waltroper Zeitung 02309.96286730







Verkehrsbehinderungen rund um den VIVAWEST-Marathon

Am 21. Mai findet in Gelsenkirchen der VIVAWEST-Marathon statt. Vom 20. Mai abends bis zum Abschluss der Veranstaltung ist die Zufahrt zum Musiktheater im Revier nicht ohne Behinderungen und Beeinträchtigungen möglich. Planen Sie deshalb bitte mehr Zeit für Ihre Anreise ein.

Am Veranstaltungstag selbst kommt es ab ca. 6 Uhr zu Straßensperrungen. Das Musiktheater erreichen Sie während des Marathons am besten über die Zufahrt Schalker-Straße. Bitte lesen Sie auch die Verkehrsinformationen auf den Seiten des VIVAWEST-Marathons. Wir bitten um Ihr Verständnis.






Die neue MiR.Zeit #5 mit vielen spannenden Themen ist da!

Pünktlich zum Probenbeginn von "Hoffmanns Erzählungen" ergründet Anna Grundmeier die Geheimnisse von Offenbachs "musikalischer Wundertüte". Und zwischen Eisbeuteln und Kräuter-Tinkturen verraten die TänzerInnen des Ballett im Revier ihre besten Geheimwaffen gegen Muskelkater & Co. Das und vieles mehr in der neuen MiR.Zeit. Jetzt lesen!








Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Musiktheater im Revier,


von ganzem Herzen möchte ich Ihnen Dank sagen, für Ihre Leidenschaft für „Die Passagierin“ von Mieczysław Weinberg. Das ungebrochene Interesse eines großen Publikums, der Zuspruch nach jeder Aufführung und das positive Feedback auch und gerade im Hinblick auf die Notwendigkeit, dieses Stück zu präsentieren, machen uns sehr stolz. Und all diejenigen, die sich bisher scheuen, das Thema des Holocaust in einer Oper zu erleben, möchte ich herzlich bitten, ihre Ängste zu besiegen. Dieses Werk führt uns vor Augen, lässt uns unmittelbar spüren, was der Verlust von Freiheit, die Diktatur des Ressentiments und die Ideologisierung herbei geredeter nationaler Minderwertigkeit ermöglichen: die Pervertierung und Entmenschlichung der Gesellschaft, in der Hass, Unterdrückung und Gewalt zum Alltag werden.


Ob wir die Potentaten, Maulhelden und Wahrheitsverdreher in den vielen Regierungen auch der vermeintlich freien Welt betrachten, die gewissenlosen und asozialen Beschimpfungen in der Anonymität des Internets, bis hin zur Bestialisierung mancher User des sogenannten Darknets – die Selbstversicherung aufklärerischer und moralisch-ethischer Werte ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Sicherlich ist es nicht leicht, sich mit den Themen auseinander zu setzen, aber es ist eine der wichtigsten Aufgaben, der wir uns alle derzeit zu stellen haben.





Meiner Meinung nach bedeutet es auch, die Menschen, die anderer Meinung sind, zu hören, mit ihnen zu argumentieren und sie zu überzeugen, auch wenn es schwierig oder fast sinnlos zu sein scheint. Der Vorwurf des türkischen Potentaten, unsere Gesellschaft würde „Nazimethoden“ anwenden, ist einerseits natürlich verletzend, andererseits aber in seiner Verzweiflung so jämmerlich, dass man darüber doch eigentlich nur lachen kann. Vielleicht sollte man einfach zu lachen beginnen. Der Bundestag empört sich nicht, sondern lacht souverän belustigt. Die Gegendemonstranten der angstbesetzten Populisten, der Pegida, der AfD oder aber anderer, die glauben, mit gleicher Münze zurückschlagen zu müssen, werden einfach ausgelacht. Lachen befreit, Lachen gibt Sicherheit und Schutz, Lachen ist gesund, Lachen schweißt zusammen.


Und wenn wir lachen können, dann erscheint auch das seltsame Ranking der Bundesregierung, welches Gelsenkirchen neben vielen anderen zur „abgehängten“ Region stempelt, als lachhaft, denn als etwas, was unser Selbstbewusstsein gefährdet. Klar: in einer Villa am Starnberger See kann man besser „abhängen“, aber bei uns war am letzten Wochenende Sonnenschein, im Zoo war viel zu sehen, der S04 hat wertvolle Punkte gegen Augsburg geholt, in Horst, Ueckendorf, der Kaue gab es herrliche Konzerte, im MiR fuhr die Linie 1 durch die 80er Jahre und zeigte erstaunliche Parallelen zur 2017 auf. Das weltberühmte Danel-Quartett spielte beseelt im Kleinen Haus auf und gleichzeitig wurden auf dem Blauen Hügel in „Gelsenreuth“ eine Starbesetzung und hervorragende Hauskräfte in Tristan und Isolde erneut gefeiert. Im Nordsternpark , am Kanal oder dem Westerholter Wald war ein fröhliches Spazieren und Fahrradfahren. In der Bleckkirche begann die Bibellesung zum Jahr der Reformation. Bald kommt die Unesco nach Gelsenkirchen, um durch einen Kongress die herausragende nachhaltige Bildungsarbeit der Stadt zu würdigen. Placido Domingo wird in der Arena „Nabucco“ dirigieren, Depeche Mode ist im Juli hier, Graf Bismarck entwickelt sich zu einem neuen Stadtquartier und so weiter und so fort. Sicherlich geht es nicht jedem gut, natürlich gibt es viele Probleme - aber: die gibt es woanders auch.


Die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ vergleicht Paris mit Gelsenkirchen im Hinblick auf Integration, Nachbarschaft und Solidarität. Wenn es danach geht, ist Gelsenkirchen bei weitem nicht abgehängt, sondern müsste eigentlich an der Seine liegen, der Herkules wäre unser Eifelturm, die Bahnhofstraße die Champs-Elysée und das MiR die Opéra de la Bastille. Und Marie LePen hätte keine Chance.


Also: nicht ins Bockshorn jagen lassen, sondern über uns selbst und die, die uns glauben, Angst machen zu müssen, lachen. Das MiR will auf jeden Fall dabei helfen!

Herzlichst,
Ihr Michael Schulz, Generalintendant

Lesen Sie hier in unserer MiR-Zeit #4 die MiR-Theaterzeitung !






Sehr verehrte Kunden,


bitte beachten Sie, dass am Rosenmontag das MiR Online Ticketing aus technischen Gründen nicht zur Verfügung steht. Auch die Theaterkasse des MiR bleibt an diesem Tag geschlossen.

Ab morgen ist der Ticketkauf im Internet, an allen Vorverkaufsstellen und an der Theaterkasse wieder möglich.
Wir bitten um ihr Verständnis und wünschen einen fröhlichen Rosenmontag. #Helau und #Alaaf, #HöppHöpp, #Olé und #Helaaf!






Tristan und Isolde - Statisten gesucht!


Für die Oper "Tristan und Isolde" in der Regie von Michael Schulz suchen wir attraktive Statisten, männlich und weiblich im Alter von 20-30 Jahren, die bereit wären, mit komplett unbekleidetem Oberkörper (auch Damen oben ohne) auf der Bühne zu agieren. Da es sich dabei um eine Bettszene handelt, sollten die Statisten keine Scheu vor Körperkontakt haben.

Das Casting findet am 15. Februar um 19 Uhr statt. Treffpunkt ist um 18:45 Uhr am Bühneneingang des Musiktheater im Revier.

Bei Interesse melden Sie sich bitte vorher schriftlich per Email (statisterie@musiktheater-im-revier.de) bei den Statisterieleiterinnen Frau Klimm oder Frau Bewer an.






Don Giovanni - Statisten gesucht!


Für die Oper "Don Giovanni" in der Regie von Ben Baur suchen wir Statistinnen/Statisten im Alter von 20-35 Jahren mit der Bereitschaft auch nur leicht bekleidet (Dessous) auf der Bühne zu spielen.

Des Weiteren werden Statisten/Statistinnen im Alter von ca. 80 Jahren gesucht, die einen (gebrechlichen) Hochzeitswalzer tanzen sollen. Das Casting findet am 16. Februar um 17 Uhr statt. Treffpunkt ist um 16:45 Uhr an der Pforte des Musiktheaters im Revier.

Bei Interesse melden Sie sich bitte vorher schriftlich per Email (statisterie@musiktheater-im-revier.de) bei den Statisterieleiterinnen Frau Klimm oder Frau Bewer an.






Die neue MiR.Zeit ist da!


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Musiktheater im Revier,
ein glückliches, gesundes und friedliches Jahr 2017 wünschen wir Ihnen allen!

Die ersten Monate des neuen Jahres hält das Musiktheater im Revier Außergewöhnliches, Besonderes, ja, Großes für Sie bereit: Die kommenden Wochen stehen ganz im Zeichen von Mieczysław Weinbergs Die Passagierin und ihres großartigen Rahmenprogramms. Über die Premiere am 28. Januar hinaus, zu der wir mit Stolz übrigens auch die dreiundneunzigjährige Autorin der Romanvorlage und Auschwitz-Überlebende Zofia Posmysz begrüßen können , präsentieren wir Ihnen eine Vielzahl anregender Angebote: Von der musikalischen Lesung Parce que je t’aime mit Gudrun Landgrebe und Christa Platzer bis zu den Comedian Harmonists in Concert spannt sich der Bogen und wir freuen uns sehr, Ihnen zusammen mit so namhaften Kooperationspartnern, wie dem Kunstmuseum Gelsenkirchen, dem Schauspielhaus Bochum, dem Zentrum für verfolgte Künste in Solingen oder dem Museum für Gegenwartskunst Krakau, so viele Möglichkeiten anbieten zu können, sich dem nach wie vor relevanten Thema zu nähern.

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Außerdem wartet eine neue Produktion des Ballett im Revier auf Sie. Am 11. Februar hat Hamlet im Kleinen Haus Premiere. Erneut ist William Shakespeare Vorlage und Inspirationsquelle für einen bewegenden Ballettabend in Gelsenkirchen. Die britische Choreografin Cathy Marston, die schon für „Orpheus“ und „Drei Schwestern“ bei uns zu Gast war, findet wieder Ihre ganz eigene Perspektive auf das geniale Werk des großen englischen Dramatikers.

Schließlich freue ich mich schon sehr mit Ihnen auf den 4. März, denn dann hat Richard Wagners in die Endlosigkeit klingende Melodie der Liebe von Tristan und Isolde Premiere im Großen Haus. Lassen Sie sich von dieser unglaublichen Musik im Herzen berühren. Die Proben werden Ende Januar beginnen und Sie haben außerdem Gelegenheit, eine erstklassige Besetzung mit hochkarätigen Gästen zu erleben. Catherine Foster, Torsten Kerl und Gerhard Siegel bringen ein Stück Bayreuth auf den „grünen Hügel“ nach Gelsenkirchen.

Am 20. Januar wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Wie kaum eine andere Persönlichkeit des öffentlichen Lebens hat Donald Trump in den zurückliegenden Monaten polarisiert. Fast ungläubig konnten wir beobachten, wie in den USA mit Positionen der Vereinfachung und Abwertung die Wahlen gewonnen wurden, kurz: wie Populismus erneut salonfähig geworden zu sein scheint. Auch bei uns stehen in diesem Jahr in mehreren Ländern Europas Wahlen an. Es bleibt abzuwarten, ob die Menschen in Frankreich, in den Niederlanden, in Italien und nicht zuletzt auch in Deutschland weniger empfänglich für solcherlei Versprechungen und Abgrenzungen sind. Niemand vermag zum jetzigen Zeitpunkt zu sagen, wie die politisch Verantwortlichen in den kommenden Jahren die Zukunft gestaltet und wie sich die Gesamtlage entwickelt. Dass sie auf uns alle ganz unmittelbar Einfluss haben wird, steht jedoch außer Frage.

In diesen Zeiten also, die uns in ein so seltsames Gefühl der Unsicherheit versetzen, halte ich es für umso wichtiger Haltung zu zeigen. Es ist unsere Aufgabe, Position zu beziehen und unsere Werte zu verteidigen. Das Musiktheater im Revier will dies in den kommenden Wochen vor allem mit der Produktion Die Passagierin tun, die ich Ihnen sehr ans Herz lege. Sie thematisiert das Unfassbare und stellt sich gegen das Vergessen. Gleichwohl, wenn das Erinnern an die NS-Zeit und deren Aufarbeitung im Moment vielleicht nicht als vordringlichste Aufgabe erscheint, glaube ich, dass wir gerade jetzt vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen anders verstehen, sehen und hören werden. Seien Sie mutig, sehen und hören Sie hin und bleiben Sie neugierig.
Auf das Herzlichste lade ich Sie ein, sich in den kommenden Wochen in Ihrem Musiktheater im Revier begeistern zu lassen, sich großen Emotionen zu stellen und neuen Perspektiven zu öffnen.

Herzlichst,

Ihr Michael Schulz
Generalintendant

Lesen Sie hier in unserer MiR-Zeit #3 die MiR-Theaterzeitung !






Theaterkasse-Öffnungszeiten über die Feiertage


Die Theaterkasse des Musiktheaters im Revier hat Weihnachten und Silvester wie folgt geöffnet:

Am Heiligabend (Samstag, den 24.12.2016) bleibt die Theaterkasse des MiR ganztägig geschlossen. Am Ersten und Zweiten Feiertag (Sonntag, den 25.12.2016 und Montag, den 26.12.2016) ist sie zwar tagsüber geschlossen, eine Stunde vor Vorstellungsbeginn von Die lustige Witwe , Das Mädchen mit den Schwefelhölzern und Anatevka (WA) öffnet jedoch die Abendkasse.

Von Dienstag, den 27.12. bis einschließlich Freitag, den 30.12. können Karten am Kennedyplatz -wie gewohnt- von 10 Uhr bis 18.30 Uhr erworben werden. An Silvester und Neujahr (Samstag, den 31.12.2016 und Sonntag, den 01.01.2017) hat das MiR-Ticketcenter wiederum tagsüber geschlossen und öffnet die Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.






Casting für die Oper "Die Passagierin": Junge Männer gesucht!


Am 22.12.2016 findet um 18:00 Uhr ein Casting für die Oper Die Passagierin im Musiktheater im Revier statt. Gesucht werden Männer zwischen 18-40 Jahren, schlanker Statur, jedoch breitschultrig, die in der Produktion sowohl Stewards auf einem Passagierschiff der 50er-60er Jahre, als auch deutsche Offiziere im 2. Weltkrieg darstellen. Von Vorteil wären auch Kenntnisse gängiger Standardtänze.

Casting - Passagierin

Probenbeginn ist ab sofort, die Premiere findet am 28.01.2017 statt. Proben finden vorrangig abends und am Samstag auch tagsüber statt.

Wenn Sie Zeit und Lust haben, mit den Solisten des MiR-Ensembles und dem Opernchor auf der Bühne zu agieren, melden Sie sich bitte bei Frau Ann-Kristin Klimm, Leiterin der MiR-Statisterie, unter
Tel.: 0209-4097.292 oder per Email. Treffpunkt zum Casting ist 17.45 Uhr am Bühneneingang des MiR.








Dance for You Magazine prämiert das Ballett im Revier


In seiner Kritikerumfrage prämiert das internationale Tanz-Magazin "Dance for You" Bridget Breiners Ballett Prosperos Insel gleich zweifach.



Prospero-748



Beste Tänzer des Jahres

Ledian Soto als mystisch-menschlicher Prospero in Bridget Breiners "Prosperos Insel"
Ballett im Revier, Gelsenkirchen



Beste Choreografen des Jahres

Schon zweimal ist Bridget Breiner, die Direktorin des Ballett im Revier, mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet worden. Mit ihrer neuesten Kreation Prosperos Insel – die im Auftrag der Ruhrfestspiele Recklinghausen entstand, könnte Bridget Breiner erstmals ein Hattrick gelingen. Ihre Shakespeare-Interpretation ist vielschichtig, dabei bildhaft, hoch musikalisch und so aussagekräftig, wie man sich das nur wünschen kann.



Quelle: "Dance for You Magazine" 6/2016, Seiten 18/19